Staubniederschlag
Dyckerhoff: Keine Hinweise auf Störung

Lengerich -

Im Dyckerhoff-Zementwerk haben sich nach Unternehmensangaben keine Anzeichen für eine Produktionsstörung gefunden. Grund für die Überprüfung war ein Staubniederschlag, der am 19. März östlich der Firma heruntergekommen ist.

Dienstag, 26.03.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 27.03.2019, 18:28 Uhr
Das Lengericher Dyckerhoff-Werk.
Das Lengericher Dyckerhoff-Werk. Foto: Wilhelm Schmitte

Unklar bleibt die Ursache für den Staubniederschlag, der am Dienstag vergangener Woche östlich des Dyckerhoff-Werkes heruntergekommen ist. Steffi Fischer , beim Zementhersteller zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, sagte gestern auf Anfrage der WN , dass alle Anlagen entsprechend geprüft worden seien, es aber keine Hinweise auf eine Störung gegeben habe.

Auf seiner Internetseite hatte Dyckerhoff zeitnah über den Staubniederschlag informiert. Gleichlautende Schreiben waren vor Ort verteilt worden. Sie selbst und der zuständige Produktionsleiter seien eigens unterwegs gewesen, um zu klären, welche Bereiche (Brucknerstraße) betroffen waren, so Fischer weiter. Aus Kulanz seien auch Fahrzeuge gewaschen worden. Offenbar sind aber nicht alle erreicht worden, die mit dem Staubniederschlag konfrontiert wurden. In der Lokalredaktion meldete sich jemand von der Haydnstraße, der nach dem Grund fragte und unter anderem beklagte, dass gerade geputzte Fenster nun wieder dreckig seien.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte es ein ähnliches Ereignis gegeben. Seinerzeit war von Dyckerhoff eingeräumt worden, dass die Ursache im Werk lag.

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