„Social Day“: Aufruf der Organisatoren
Junge Helfer für einen Tag

Lengerich/Tecklenburg -

Auszubildende verlassen für einen Tag ihren angestammten Arbeitsplatz, um sich sozial zu engagieren. Diese Idee steckt hinter dem „Social Day“, der in Lengerich und Tecklenburg stattfindet. Dafür werden nun nicht nur junge Helfer gesucht, sondern vor allem auch passende Projektideen und -partner.

Samstag, 13.04.2019, 13:58 Uhr aktualisiert: 13.04.2019, 14:00 Uhr
Das „Social Day“-Organisationsteam ruft zur Teilnahme Anfang September auf (von links): Olaf Heymann-Riedel W&H), Anna Blömker (Dyckerhoff), Angela Horstmann (B+K), Sabine Beer (Stadt Lengerich), Dorothe Hünting-Boll (IHK) und Susanne Tobergte (Stadt Tecklenburg).
Das „Social Day“-Organisationsteam ruft zur Teilnahme Anfang September auf (von links): Olaf Heymann-Riedel W&H), Anna Blömker (Dyckerhoff), Angela Horstmann (B+K), Sabine Beer (Stadt Lengerich), Dorothe Hünting-Boll (IHK) und Susanne Tobergte (Stadt Tecklenburg). Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

An Helfern, da ist sich Olaf Heymann-Riedel sicher, wird es am 6. September nicht mangeln. Also sollten Verantwortliche von Kitas und Schulen, Alteneinrichtungen und anderen sozialen Einrichtungen keine Hemmungen haben, sich zu melden, sagt der Mann von der Windmöller & Hölscher-Academy. Er kümmert sich zusammen mit Unternehmensvertretern von Bischof + Klein und Dyckerhoff sowie Mitarbeitern der Stadtverwaltungen Lengerich und Tecklenburg und der IHK Nord Westfalen um die Organisation des „Social Day“.

An diesem werden wieder Auszubildende in den beiden Kommunen unterwegs sei, um innerhalb weniger Stunden – maximal sollten sie von 9 bis etwa 16 Uhr im Einsatz sein – verschiedene Projekte zu realisieren. Das können ganz simple Dinge wie ein Nachmittag mit Senioren sein, an dem gespielt wird oder auch ein Spaziergang ansteht. Es ist aber auch denkbar, dass die Nachwuchskräfte beispielsweise beim Möbelbau helfen oder einen Sandkasten anlegen.

Die Organisatoren bitten Interessenten, ein grobes Konzept für ihre geplante Aktion zu erarbeiten und die nötigen Materialen und Werkzeuge bereitzustellen. Zudem wäre es gut, wenn es, falls notwendig, einen Plan B für schlechtes Wetter gebe. Und damit es keine Missverständnisse gibt, fügt die IHK-Regionalbeauftragte Dorothee Hünting-Boll hinzu, dass die Azubis nicht dazu da sein sollen, „den Wald zu durchforsten“.

Das Besondere am von der IHK initiierten „Social Day“ in Lengerich und Tecklenburg ist, dass sich hier zwei Kommunen zusammengetan haben und dass ausdrücklich auch Handwerksbetriebe zum Mitmachen, sprich zum Abstellen von Auszubildenden, aufgerufen sind. Und das gelte selbst für den kleinsten Betrieb, so die Organisatoren.

Die Erfahrung der vergangenen Jahre habe gezeigt, dass die jungen Mitarbeiter Spaß daran hätten, ihr Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. Zudem gehe es für sie um soziales Lernen und das Arbeiten im Team mit Azubis aus anderen Unternehmen. Die kleinen Trupps, die am Start sein werden, werden nämlich gemischt. Als Lohn winkt am Abend eine Beachparty am Aasee in Ibbenbüren.

Betriebe, die Auszubildende bereitstellen wollen, oder Einrichtungen, die eine Projekt-Idee haben, können sich in der Stadtverwaltung Lengerich an Sabine Beer wenden ( ✆ 0 54 81/33-424, E-Mail s.beer@lengerich.de) und in Tecklenburg an Susanne Tobergte ( ✆ 0 54 82/ 70 39 17, E-Mail tobergte@tecklenburg.de). Bewerbungen sollten schriftlich bis spätestens zum 22. mai erfolgen.

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