25. Maibaum in Hohne
Jubiläum für gutes Miteinander

Lengerich -

Der Kranz ist ein bisschen oval. „Nächstes Jahr gibt es einen Neuen“, verrät Dirk Haßmann. Der Sprecher der Hohner Vereine hat mit seinem Team wieder das Aufstellen des Maibaums vorbereitet – zum 25. Mal. Der Kranz ist von Anfang an dabei und in die Jahre gekommen.

Dienstag, 30.04.2019, 20:48 Uhr aktualisiert: 30.04.2019, 20:50 Uhr
Zum 25. Mal ist in Hohne jetzt der Maibaum aufgestellt worden. Rund 250 Leute waren dazu zum Sportplatz gekommen.
Zum 25. Mal ist in Hohne jetzt der Maibaum aufgestellt worden. Rund 250 Leute waren dazu zum Sportplatz gekommen. Foto: Erhard Kurlemann

Nicht so die Veranstaltung: Rund 250 Menschen tummelten sich auf dem Hohner Sportplatz, um dabei zu sein, „wenn in Hohne etwas los ist“, wie Bürgermeister Wilhelm Möhrke in seinem kurzen Grußwort hervorhob. Er freue sich, dass es in Hohne ein gutes Miteinander der Vereine gebe. Deshalb informiert der Bürgermeister über das nächste Fest: Am 17. Mai wird die Lienener Straße offiziell eingeweiht. Zuvor hatten der Spielmannszug des TV Hohne und der Musikverein Ladbergen musikalisch für Stimmung gesorgt.

Dirk Hassmann erinnerte sich an die Anfänge des Maibaum-Aufstellens an der Gaststätte Kortkamp. Sein Vater Walter, Reinhard Wiethölter und Bruno Leda hatten die Idee 1994 am Tresen der Gaststätte geboren. „1995 stand der erste Baum“ - bis 2001 an der Gaststätte, seither am Sportplatz. „Wir mussten damals etwas tun, weil der Andrang so groß war, dass es wegen der Straße schon fast gefährlich wurde“, erzählt Dirk Haßmann. Damals wie heute unterstützt die Firma Dyckerhoff das kleine Volksfest.

Bis 2015 war Muskelkraft gefragt, um den Baum aufzustellen. Seit 2016 übernimmt ein Bagger den „Kraftakt“.

Seit 1995 gibt es an jedem 1. Mai eine kleine Holzmedaille, die in einer Stückzahl von 280 bis 300 Exemplaren verkauft wird. „Der Erlös ist jeweils für die Hohner Vereine“, betont Dirk Hassmann.,Es gebe viele Hohner, die bestimmt eine komplette Sammlung zu Hause hätten.

Zwölf Schilder am Maibaum begrüßen die Besucher. „Zwei davon, den Chor Arion und die Alten Kameraden gibt es schon gar nicht mehr“, sagt Haßmann. Die Schilder bleiben erhalten – neue Vereine, die dazugehören wollen, sind willkommen.

Und dann geht‘s auf ins gemütliche Beisammensein der Hohner.

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