17. Internationales Kinderfest
Volles Haus, volles Programm

Lengerich -

Der Aufwand, den die vielen Helfer im Vorfeld betrieben hatten, hatte sich gelohnt: Am Samstag kamen wieder einmal viele Besucher zum Internationalen Kinderfest in die Schule in der Widum. Das fand zum 17. Mal statt.

Sonntag, 05.05.2019, 20:33 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 18:22 Uhr
Bereits mit dem Eröffnungslied lockte der Kinderchor der Schule in der Widum zahlreiche Besucher an.
Bereits mit dem Eröffnungslied lockte der Kinderchor der Schule in der Widum zahlreiche Besucher an. Foto: Anne Reinker

Wenn das örtliche Jugendzentrum gemeinsam mit der Schule in der Widum und weiteren Beteiligten zum großen Internationalen Kinderfest einlädt, kann man sicher sein: Hunderte von Besuchern, die sich auf ein großes Programm freuen dürfen, kommen. Das war auch am Samstag so, als die Veranstaltung zum 17. Mal über die Bühne ging. Schon gleich nach der Öffnung der Türen strömten Klein und Groß herein.

Nach der Begrüßung durch Thomas Brümmer (Jugendzentrum) und Schulleiterin Hilke von Osten zog es den Kinderchor der Schule in der Widum vor das große Publikum. „Wir sind Kinder dieser Welt“, sangen die Mädchen und Jungen und betonten damit die Internationalität der Einrichtung wie auch des Festes. Beeindruckend war auch das Lied der 15 Mädchen und Jungen, die ihren Gesang mit Gebärden unterstützten.

Viele, viele Helfer sorgten dafür, dass aus der Veranstaltung eine Feier wurde, die sicherlich nicht nur lange im Gedächtnis, sondern auch im Herzen bleiben wird. „Es ist klar, dass man bei so etwas mitmacht“, sagte Brigitte Machill vom Kindergarten Widum 2. „Es ist einfach faszinierend, dass alle mit im Boot sind“, fügte Kerstin Siegel (Widum 1) hinzu.

Dabei kam viel heraus: Glücksrad mit Gebärdensprache, Klettern, Seifenblasen, ein Wahrnehmungsparcours und ein Sinnespfad, Kinderschminken, Experimentieren mit Zaubersand und vieles mehr boten im Gebäude wie auch auf dem Schulhof spannende Unterhaltung. Ebenso konnte an einem Stockkampf-Workshop teilgenommen werden.

Wer sich zwischendurch stärken wollte, wurde angesichts der Kuchenvielfalt vor die Wahl gestellt: Lieber ein Muffin oder doch ein Stück Torte? Die Entscheidung konnte angesichts der großen Auswahl, die die backenden Eltern zusammengetragen hatten, schwerfallen. „Die ist immer wieder super“, lobte Lehrerin Bernadette Frese.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl quer durch Nationalitäten und Kulturen zog sich durch das gesamte Programm: Etwa beim Tanz der jungen Aktiven der AWO-Kitas Münster und Rahestraße, die gemeinsam mit dem Heimatverein auftraten und Kinderlieder wie auch Volkstümliches präsentierten. Vorführungen gab es auch vom Tanztheater Flamingo, der AWO-Kita Am Brandteich sowie von Akteuren der musikalischen Kooperation Grundschule Hohne/Schule in der Widum.

Dass das Internationale Kinderfest jedes Mal so gut ankommt, ist den vielen Beteiligten zu verdanken. Nicht nur die Schule in der Widum und das Jugendzentrum, sondern auch weitere örtliche Schulen, Kindertagesstätten und Vereine wirken mit. „Das hat eine lange Tradition“, freute sich so auch Annette Hein vom Jugendzentrum. „Wir sind sehr glücklich, dass das Fest hier stattfinden kann“, meinte die Mitarbeiterin vom Haus an der Bergstraße.

Nach dem Kinderfest ist vor dem Kinderfest: „Ab November etwa fangen wir mit den Planungen für die nächste Feier an“, berichtete Annette Hein. Eine Erfolgsgeschichte, die wohl noch viele Jahre so weitergehen kann.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6588635?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Krisenstab stimmt sich Montag ab
Coronavirus: Krisenstab stimmt sich Montag ab
Nachrichten-Ticker