„Heimat-Shoppen“
Lengerich kreativ in Szene setzen

Lengerich -

Mit Bildern, die zeigten, wie sich Lengerich verändert hat, begann es vor einem Jahr beim „Heimat shoppen“. In diesem Jahr werden fünf Fotografinnen und Fotografen am „Heimat shoppen“-Tag, dem 14. September, im Kunstraum 3 Bilder präsentieren, die ihre ganz eigene Sicht auf die Stadt zeigen.

Freitag, 17.05.2019, 12:44 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 13:00 Uhr
Kerstin Glindmeyer (2. von links) freut sich, mit Sabine Braungart, Corinna Wolff, Elisabeth Kiepker und Jenny Kolkmann vier Fotografinnen (von links, es fehlt Stefan Herringslack) für eine Ausstellung ins Boot geholt zu haben, die zum „Heimat-Shoppen“ im September zu sehen sein wird.
Kerstin Glindmeyer (2. von links) freut sich, mit Sabine Braungart, Corinna Wolff, Elisabeth Kiepker und Jenny Kolkmann vier Fotografinnen (von links, es fehlt Stefan Herringslack) für eine Ausstellung ins Boot geholt zu haben, die zum „Heimat-Shoppen“ im September zu sehen sein wird. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Erst einmal geht es „nur“ ums Schauen und nichts ums Shoppen, also Einkaufen. Daran ändert auch nichts, dass das Vorhaben, zu dem sich fünf Fotografen zusammentun, ein wichtiger Bestandteil des vierten „Heimat shoppen“-Tages in Lengerich sein wird. Die Aktion, die auf Initiative der Industrie- und Handelskammern in vielen deutschen Kommunen stattfindet und bei der es vor allem um die Stärkung des örtlichen Einzelhandels geht, wird in der Stadt primär von der WGL (Werbegemeinschaft Lengerich) organisiert. Die hatte bereits 2018 heimatliche Aufnahmen mit ins Programm geholt. Dieser Faden wird nun weiter- und umgesponnen.

Vor einem Jahr zeigten das Fotohaus Kiepker und Stefan Herringslack mit Bildern, wie sich Lengerich verändert hat. Kerstin Glindmeyer von der WGL sagt, dass es „zu schade gewesen“ wäre, das einfach ad acta zu legen. Stattdessen wurde Verstärkung hinzugeholt in Person von Sabine Braungart, Corinna Wolff und Jenny Kolkmann. Alle zusammen werden eine Fotoausstellung auf die Beine stellen, die vom 1. bis 21. September im Kunstraum 3 in der Bahnhofstraße zu sehen sein soll – mit dem „Heimat shoppen“-Tag am 14. September als Höhepunkt.

Wieder wird sich alles um Fotos mit lokalem Touch drehen. Elisabeth Kiepker kündigt schon an, dass sie wieder Historisches beisteuern möchte. Alles in allem, so die Fotografen, werde der Gedanke Heimat in den ausgestellten Bildern aber unterschiedlich interpretiert und mit viel Kreativität umgesetzt. Corinna Wolff kann sich beispielsweise gut vorstellen, Porträts von Bürgern der Stadt beizusteuern. Jenny Kolkmann kündigt an, sich der TWE-Strecke, die von West nach Ost durch Lengerich führt, widmen zu wollen.

Kerstin Glindmeyer setzt darauf, dass die Ausstellung als „Magnet für alle heimatinteressierten Bürger“ wirkt und sie so in die Stadt lockt. Zudem glaubt sie an den imagefördernden Charakter der Schau, denn durch die Fotos würde vor Augen geführt, „wie schön es in unserer Heimat ist“.

In den kommenden Wochen und Monaten wird es nun um die Detailplanung gehen. Fix ist wohl, dass es am 14. September auch einen Stand am Kunstraum 3 geben wird. „Vielleicht mit Sekt und rotem Teppich“, sagt Kerstin Glindmeyer. Versucht werden soll ihren Worten zufolge auch, den Kunstraum zu festen Zeiten eine Woche lang für Besucher zu öffnen. Und wie ebenfalls auch schon 2018 wird es anlässlich des „Heimat shoppen“-Tages wieder „Heimat-Führungen“ geben, die diesmal am Kunstraum starten.

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