Informationen über Lipödem
Wenn die Beine Wasser einlagern

Lengerich -

Viele Frauen leiden trotz schlanker Silhouette unter dicken Beinen. Woher kommen diese dauerhaften Einlagerungen und was können Betroffene gegen das sogenannte Lipödem tun?

Donnerstag, 20.06.2019, 18:31 Uhr aktualisiert: 20.06.2019, 19:00 Uhr
Felice La Forza 
Felice La Forza  Foto: Timo Lutz

Mit diesem Thema befasst sich Felice La Forza, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie an der Helios-Klinik, am Donnerstag, 27. Juni.

Betroffen vom Lipödem sind vor allem Frauen. Nach hormonellen Veränderungen oder auch nach der Schwangerschaft sind Beine oder auch Arme geschwollen, Wasser lagert sich in Fettzellen ein und wird nicht mehr durch körpereigene Mechanismen abtransportiert. Trotz Diät und Sport lassen sich diese vermeintlichen Fettansammlungen nicht entfernen. Streng genommen handelt es sich hierbei nicht um zu viel Fett, sondern um zu viel Wasser in den Fettzellen. Daher helfen auch ausgewogene Ernährung und Sport nicht weiter.

Die ungleichmäßige Verteilung der Proportionen ist ein erstes Zeichen für die Erkrankung. Sie entsteht, wenn die feinen Blutgefäße durchlässiger werden und zunehmend Flüssigkeit in die Zellen gelangt. Über Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten spricht Felice La Forza im Rahmen des Treffens der Selbsthilfegruppe für Adipositas am 27. Juni ab 19 Uhr im Tagungsraum der Helios-Klinik. Es handelt sich um einen kombinierten Vortrag für adipöse Menschen mit Lipödem, nicht adipöse sind ebenfalls eingeladen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich, heißt es in der Ankündigung.

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