Erleichterung bei Lengericher Synodalen
Zuschuss für Neubau des Gemeindehauses

Lengerich -

Mit maximal einer Million Euro unterstützt der evangelische Kirchenkreis Tecklenburg den Neubau eines Gemeindehauses in Lengerich. Diesen Beschluss hat die Synode einstimmig gefasst.

Dienstag, 02.07.2019, 20:13 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 20:20 Uhr
Das Martin-Luther-Haus. 
Das Martin-Luther-Haus.  Foto: Detlef Dowidat

Für die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde bei der Kreissynode dürfte der Tagesordnungspunkt 7 der wichtigste gewesen sein. Die Kirchengemeinde hat beim Kirchenkreis einen Zuschuss für den Bau des neuen Gemeindehauses ( WN berichteten) gestellt. „Angesichts des Finanzvolumens haben wir den Antrag den Synodalen vorgelegt“, erläutert Superintendent André Ost im Gespräch mit den WN. Immerhin haben sich die Lengericher einen Betrag von einer Million Euro gewünscht.

Diesen Wunsch haben die Synodalen den Lengerichern erfüllt. Einstimmig bei acht Enthaltungen. „Die Erleichterung war den Lengerichern anzusehen“, berichtet André Ost. Verständlicherweise, beläuft sich das Gesamtvolumen für den Neubau des Gemeindehauses doch auf 2,3 Millionen Euro.

Die Kirchengemeinde Lengerich ist nicht die erste, die für ein Gemeindehaus-Bauprojekt Unterstützung des Kirchenkreises erhält. In Ibbenbüren und Rheine habe man vor vielen Jahren auch geholfen, berichtet der Superintendent. Allerdings „nur“ im sechsstelligen Euro-Bereich. Bei einer Million Euro hätten sich Kreissynodalausschuss und Finanzausschuss entschieden, die Kreissynode entscheiden zu lassen. „Eine Premiere", so André Ost.

Vom Baureferat der Landeskirche ist ein Neubau empfohlen worden, da eine Sanierung des alten Gebäudes zu kostspielig geworden wäre. Auch bei der Visitation im Februar des Jahres sei noch einmal die Notwendigkeit, ein neues Gemeindehaus zu errichten, bestätigt worden. Für den Superintendenten eine gute Lösung: „Der Kirchenkreis hat fast 50 Jahre vom und im Martin-Luther-Haus gelebt, da kann man auch was zurückgeben.“

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