Physik-LK des Gymnasiums schickt Wetterballon auf die Reise
Höhenflug endet in Hessen

Lengerich -

Als der Wetterballon hinter der ersten Wolkenschicht verschwindet, macht sich bei Alexander Nguyen, Max Guttmann und ihren Mitschülern ein Anflug von Erleichterung breit. Denn vor wenigen Minuten haben sie das auf den Weg gebracht, woran die Schüler der Q1 im Leistungskurs Physik mit Lehrer Daniel Bieletzki über Monate mit viel Akribie und Ehrgeiz gearbeitet haben.

Dienstag, 09.07.2019, 20:27 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 20:30 Uhr
Lange hatten sie getüftelt und auch kurz vor dem Start penibel auf das Verknoten des Wetterballons geachtet (kleines Foto): Bereits am Mittag konnten (von links) Quentin Richter, Moritz Aufderhaar, Lisa Evers, Julius Wenning, Max Guttmann, Moritz Meyer (Info-LK), Alexander Nguyen und Lehrer Daniel Bieletzki den Ballon in der Nähe von Korbach einsammeln. Es fehlt Max Terhaar.
Lange hatten sie getüftelt und auch kurz vor dem Start penibel auf das Verknoten des Wetterballons geachtet (kleines Foto): Bereits am Mittag konnten (von links) Quentin Richter, Moritz Aufderhaar, Lisa Evers, Julius Wenning, Max Guttmann, Moritz Meyer (Info-LK), Alexander Nguyen und Lehrer Daniel Bieletzki den Ballon in der Nähe von Korbach einsammeln. Es fehlt Max Terhaar.

So viel ist am gestrigen Morgen bereits sicher: Obwohl es regnet und sehr windig ist, glückt der Start ihres mehr als zwei mal zwei Meter großen und mit Helium gefüllten Wetterballons. Zügig schwebt er vor den Augen von 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums auf der TWE-Wiese gen Himmel. Übrigens nicht, ohne dass vorher die Erlaubnis des Towers am Flughafen Münster/Osnabrück eingeholt worden war.

Am Ende, so hoffen die sieben Oberstufen-Schüler, wird der Ballon nicht nur bis auf eine Höhe von rund 35 Kilometern in die Stratosphäre steigen, sondern ihnen mittels Kameras, GPS-Tracker und unterschiedlichen Messgeräten auch wertvolle Informationen über die zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit, Umgebung, Temperatur und Luftdruck liefern. Und das für sämtliche MINT-Fächer. Nicht umsonst ist mit Moritz Meyer auch ein Informatiker mit im Team.

Eine erste Auswertung, sagt Daniel Bieletzki , der das Projekt vom ersten Gedanken Anfang des Schuljahres an begleitet hat, werde es bereits heute geben. Zum Abschluss der Projektwoche wollen die Beteiligten – in den vergangenen Tagen war die Gruppe um 18 weitere Pennäler und die Lehrerinnen Carolin Konersmann und Julia Steinsiek gewachsen – sie präsentieren.

Gymnasiasten des HAG schicken Wetterballon auf die Reise

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  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
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  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann
  • Monatelang haben sich die Schüler des Physik-Leistungskurses der Q1 mit dem Thema Wetterballon beschäftigt und eine entsprechende Wettersonde gebaut. Dieses Konstrukt ließen sie unter den Augen von rund 300 Schülern des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Dienstag auf der TWE-Wiese in die Lüfte steigen. Foto: Mareike Stratmann

Also verlieren die Protagonisten nach dem Start auch nicht viel Zeit. Als das Fernglas nicht mehr ausreicht und die ersten Daten des GPS-Trackers gesendet werden, schwingen sich die LK-Schüler mit Daniel Bieletzki in einen Bulli und verfolgen ihren Ballon. Vorab-Berechnungen haben ergeben, dass der mit Fallschirm ausgestattete Ballon nach gut zwei Stunden Flug platzen und im Bereich Sauerland wieder zu Boden sinken dürfte. Tatsächlich, berichtet die Gruppe am Nachmittag, haben sie ihre sicher in einem Styroporkasten verpackten Geräte in der Nähe von Korbach in Hessen kurz hinter der Landesgrenze eingesammelt. Um 13.14 Uhr war der Ballon dort gelandet.

Für LK-Lehrer Bieletzki hat die Gruppe damit ein Projekt realisiert, „für das sie von Anfang an gebrannt hat. Die haben sich sogar freiwillig getroffen, als ich auf Fortbildung war“, spricht er Lisa und den sechs Jungs ein riesiges Lob aus. „Das ist ein toller Kurs.“ Rund 1500 Euro hat die Schule aus eigenen Mitteln und dank des Freundeskreises dafür aufgebracht, will davon aber auch nachhaltig profitieren. Abgesehen vom geplatzten Ballon können alle Geräte weiterhin verwendet werden. Eine regelmäßige Wiederholung des Projekt ist durchaus denkbar. Zumal es Physik zum Anfassen war – „praktisch und sehr abwechslungsreich“, wie Moritz Aufderhaar den LK-Unterricht der vergangenen Monate mit Planung, Konzeption und Bau der Wettersonde zusammenfasst.

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