Mandir Tix präsentiert die vierte Werkschau
Land – Kunst – Raum

Lengerich -

Zur vierten Werkschau mit überwiegend neuen Arbeiten lädt am 3. und 4. August der Bildhauer und Maler Mandir Tix ein. Sein Garten, die Bildhauerwerkstatt und das Atelier in Lengerich-Niederringel werden sich für zwei Tage in eine Galerie verwandeln. Unter dem Titel Land – Kunst – Raum verschmelzen die Skulpturen mit der natürlichen Umgebung.

Mittwoch, 10.07.2019, 08:10 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 18:14 Uhr
Zur vierten Werkschau mit neuen Arbeiten lädt der Bildhauer und Maler Mandir Tix Anfang August nach Lengerich ein.
Zur vierten Werkschau mit neuen Arbeiten lädt der Bildhauer und Maler Mandir Tix Anfang August nach Lengerich ein. Foto: Brigitte Striehn

Kunstfreunde können schlanke Stelen aus Ibbenbürener Sandstein oder eine Marmorskulptur zweier Schwäne entdecken. Einige frühere Arbeiten hat Tix neu interpretiert. Zahlreiche Wechselspiele zwischen skulptural verfremdetem Stein mit den Farben von Blumenwiesen und Bäumen regen die Fantasie des Betrachters an. „Mein Hauptthema ist der Mensch und alles, was um ihn herum passiert“, betont der Künstler.

„Manche Werke entstehen in Gedanken schon im Steinbruch“, erläutert Tix. Er sieht Häuser, Vögel, Gesichter und betont vorgegebene Strukturen. „Manchmal darf auch die Fantasie durchgehen“, sagt er lachend. Das thematische Spektrum der etwa 40 ausgestellten Skulpturen ist groß: Häuser, Eulen und andere Vögel, teils in abstrakter Form, teils realistisch.

Vor etwa drei Jahren hat Mandir Tix zudem die Acrylmalerei für sich entdeckt. Auch hier sind die Themen Menschen in Bewegung, Natur, aber auch Selbstporträts. Etwa 20 Bilder hat er für die Werkschau ausgewählt.

Mandir Tix‘ Weg zum Stein wurde durch eine gute Kunstlehrerin und seinen Vater geprägt, der Schreinermeister war. Von ihm lernte er Zeichnen und räumliches Sehen. Er machte eine Ausbildung zum Steinbildhauer in Friedberg, arbeitete in verschiedenen Werkstätten und ab 1994 freischaffend.

Die Einladung, in Ibbenbüren für das Pink-Jazz-Festival 2000 die Skulptur vor dem Bürgerhaus zu gestalten, machte ihm viel Spaß. „Das war ein bisschen wie Free Jazz, denn die Musikschüler gaben mir Hinweise für die Arbeit an dem Stein“, erinnert er sich. Bis heute bewirbt er sich für Großprojekte, wie den Lengericher Pfad zum Gedenken an die Euthanasie-Opfer in der LWL-Klinik, an dem er mitwirkt. Zudem leitet er Workshops und ist in das Landesprogramm „Kultur und Schule“ eingebunden.

Der Künstler lädt zu der Werkschau am Samstag, 3. August, von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 4. August, von 11 bis 18 Uhr nach Niederringel 63 ein.

Der größte Teil der Werke ist verkäuflich, Preislisten liegen aus. Besucher werden gebeten, nicht im Wald, sondern an den Rändern der Feldwege zu parken. Das Mitbringen von Hunden ist nicht erlaubt, der Eintritt für Menschen ist frei.

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