Lengericher Gesundheitslauf
Spaßveranstaltung mit einer Irrläuferin

Lengerich -

Verloren gegangen ist kein Teilnehmer bei der zweiten Auflage des Lengericher Gesundheitslaufs. Dafür freuen sich die Organisatoren, dem Bündnis für Familie 1250 Euro überreichen zu können.

Freitag, 12.07.2019, 17:15 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 17:20 Uhr
Freuen sich über den Erlös von 1250 Euro aus dem Gesundheitslauf, der an das Bündnis für Familie weitergegeben wird: das Organisationsteam des zweiten Lengericher Gesundheitslaufs.
Freuen sich über den Erlös von 1250 Euro aus dem Gesundheitslauf, der an das Bündnis für Familie weitergegeben wird: das Organisationsteam des zweiten Lengericher Gesundheitslaufs. Foto: Michael Baar

Dass das Einhalten der Startzeiten bei einem Hobbylauf so wichtig ist, hatten die Organisatoren des zweiten Lengericher Gesundheitslaufs im Mai offenbar unterschätzt. „Manche fühlten sich in ihrer Vorbereitung auf den Lauf gestört“, berichtet Frank Neumann – und nimmt die Schuld auf sich. „Ich habe die ganze Sache etwas komprimiert.“

Was dem Erfolg der Veranstaltung allerdings nicht geschadet hat. Helios-Klinik, Stadtwerke, Stadtsparkasse und Stadtverwaltung als Organisatoren in Zusammenarbeit mit dem TVL freuen sich über eine deutlich gestiegene Zahl von Startern gegenüber der Premiere vor zwei Jahren. 280 Hobbysportler haben sich auf die unterschiedlichen Strecken begeben, darunter 23 Staffeln.

Was der Helios-Klinik vielleicht nicht so gut gefallen hat: iIr Team kam auf dem letzten Platz ins Ziel. Wichtiger aber ist die Tatsache, dass sich beim Laufen niemand verletzt hat und alle Spaß hatten, erzählt Petra Blömker. Die Helios-Mitarbeiterin ist Cheforganisatorin des Lauf-Events. Umso bemerkenswerter, weil die Laufstrecke als herausfordernd für reine Amateure eingestuft worden war.

Immerhin, im Gegensatz zur Premiere, ist diesesmal kein Läufer verloren gegangen. „Vor zwei Jahren hatte sich einer von der Strecke weg auf den Heimweg begeben“, muss das Organisationsteam im Nachhinein über diesen Zwischenfall lachen. Dafür gab es in diesem Jahr Kritik von einer ambitionierten Läuferin. Die hatte sich verlaufen. Ohne dieses Malheur hätte sie den ersten Platz belegt, habe sich die Frau beschwert. Angesichts von mehr Hinweisschildern und Streckenposten war das gewiss nicht einfach.

Die größte Freude am Gesundheitslauf hat das Bündnis für Familie. Das erhält den Reinerlös von 1250 Euro. Der Betrag ist bereits verplant. „Vier Projekte werden damit unterstützt“, erläutert Markus Trott, Koordinator des Bündnisses: Kids mit Weitblick, Matschspielplatz, Medien-Prävention und „nette Toilette“.

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