Stadtsparkasse Lengerich
Bilanzwachstum trotz Druck auf die Marge

Lengerich -

„Die Einlagen waren unser Wachstumstreiber“, sagt Achim Glörfeld zum Jahresabschluss 2018 der Stadtsparkasse Lengerich. Die Kundeneinlagen stiegen um 10,4 Millionen Euro (3,9 Prozent) auf 275,2 Millionen Euro.

Mittwoch, 17.07.2019, 12:35 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 13:00 Uhr
Achim Glörfeld
Achim Glörfeld Foto: hen

Die größten Zuwächse, so der Vorstand, wurden bei Sichteinlagenbeständen einschließlich Tagesgeldern verzeichnet. Unter dem Strich steigerte das Geldinstitut seine Bilanzsumme um 11,8 auf 435 Millionen Euro.

Dass die Kunden angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus hochliquide Geldanlagen bevorzugen, überrascht ihn nicht. Und auch für das laufende Jahr sieht er „keine Zinswende in Sicht“. Was bedeute, dass der Druck auf die Marge unverändert bleibe. Gleichwohl erwartet Achim Glörfeld für 2019 „ein zufriedenstellendes Ergebnis“.

Des einen Freud´, des anderen Leid. Nach wie vor seien Hausfinanzierungen oder gewerbliche Investitionen dominierend auf der Kreditseite. Die Forderungen gegenüber Kunden erhöhten sich um 1,7 Prozent auf 335,6 Millionen Euro. Hinter dem Bestandszuwachs von 5,6 Millionen Euro verbergen sich nach seinen Worten Darlehnsauszahlungen von insgesamt knapp 49 Millionen Euro. Das starke Engagement der Stadtsparkasse in der Region sei mit einem Anteil von 77 Prozent an der Bilanzsumme bei den Kreditausleihungen „deutlich überdurchschnittlich“.

Die Dienstleistungsgeschäfte der Stadtsparkasse bewegten sich im vergangenen Jahr „auf sehr gutem Niveau“. So wurden beispielsweise im Bauspargeschäft die „sehr guten Abschlusszahlen des Jahres 2017 nochmals übertroffen“. Demgegenüber sei das Immobilienvermittlungsgeschäft leicht rückläufig gewesen. „Das ist zu erwarten gewesen“, sagt der Vorstand. Deutliche Anstiege registrierte das Geldinstitut bei den Vertragsabschlüssen in den Bereichen Lebens- und Sachversicherungen.

In der Erfolgsrechnung bewegt sich die Stadtsparkasse nach wie vor auf einem befriedigenden Niveau und liegt leicht über dem Durchschnittswert aller Sparkassen in Westfalen-Lippe. In die offenen Rücklagen hat das Haus 1,65 Millionen Euro zur Stärkung des Eigenkapitals eingestellt. Als Bilanzgewinn werden 338 822,41 Euro ausgewiesen.

Rund 100 000 Euro hat die Stadtsparkasse im vergangenen Jahr, zusammen mit der Stiftung Kulturforum, für Sport, Kultur sowie soziale und gemeinnützige Einrichtungen zur Verfügung gestellt. „In diesen Zuwendungen sehen wir die Rendite für das Vertrauen, das uns die Kunden entgegenbringen“, sagt Achim Glörfeld.

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