Erweiterung Kita St. Margareta
Stadt stockt Investitionskosten-Zuschuss auf

Lengerich -

Die Dringlichkeitsentscheidung, die von Bürgermeister Wilhelm Möhrke sowie den beiden Ratsmitgliedern Andreas Kuhn (SPD) und Klaus Reiher (CDU) getroffen wurde, hat der Stadtrat einstimmig gebilligt. Es geht um 50 000 Euro, die der katholischen Kirchengemeinde für die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Margareta als Investitionskosten-Zuschuss gegeben werden.

Mittwoch, 17.07.2019, 19:09 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 19:30 Uhr

Ursprünglich hatte die Kirchengemeinde 21 000 Euro von der Stadt haben wollen. Dieser Betrag teilte sich auf in 16 000 Euro Investitionskosten-Zuschuss sowie weitere 5000 Euro als Zuschuss für die Einrichtung einer weiteren Gruppe. Unabhängig davon wird der Kirchengemeinde ein jährliche Zuschuss zu den Mietkosten von 14 000 Euro durch die Stadt gewährt für die Einrichtung einer provisorischen Kita-Gruppe.

„Wir tragen den Beschluss mit, aber das Geschäftsgebaren der katholischen Kirche macht Bauchschmerzen“, stellte Andreas Kuhn fest. Andere Kita-Träger seien in Sachen Kosten verlässlicher, fügte er hinzu. Klaus Reiher pflichtete ihm bei. „So wie das gelaufen ist, viel zu kurzfristig, und mit dem Finanzgebaren, das ist nicht zu akzeptieren“, kritisierte der Christdemokrat.

„Die katholische Kirche musste unter Zeitdruck Zahlen vorlegen und hat auch die eigene Rücklage aufgelöst“, lieferte Kämmerin Christiane Bürgin eine Erklärung für die erforderlich gewordene kurzfristige Entscheidung. Sollten die Baukosten nicht in dem Maß steigen, wie kalkuliert, werde die katholische Kirchengemeinde den Zuschussanteil an die Stadt erstatten. Im umgekehrten Fall, also höhere Baukosten, würden keine Nachforderungen an die Stadt gestellt, heißt es in der Sachdarstellung der Verwaltung.

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