Stadtwerke Lengerich
Kein unbekanntes Terrain

Lengerich -

Das erste „Beschnuppern“ liegt hinter ihm. Am Mittwochmorgen hat sich Ralf Becker den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Lengerich (SWL) vorgestellt.

Donnerstag, 18.07.2019, 06:23 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 06:30 Uhr
Sind überzeugt, dass Ralf Becker (Mitte) der richtige Mann ist, die Geschäftsleitung der Stadtwerke Lengerich zu übernehmen: Martin Schnitzler, der Ende 2020 aus Geschäftsführer ausscheidet, und Bürgermeister Wilhelm Möhrke (rechts).
Sind überzeugt, dass Ralf Becker (Mitte) der richtige Mann ist, die Geschäftsleitung der Stadtwerke Lengerich zu übernehmen: Martin Schnitzler, der Ende 2020 aus Geschäftsführer ausscheidet, und Bürgermeister Wilhelm Möhrke (rechts). Foto: Michael Baar

„Ich bin sehr positiv empfangen worden“, gibt der 51-jährige seine Eindrücke wieder. Ab 1. Januar 2020 wird er an der Mühlenbreede arbeiten. Ein Jahr später soll er die Geschäftsführung von Martin Schnitzler übernehmen.

Die Stadtwerke sind für den Neuen kein unbekanntes Terrain. Ralf Becker ist beispielsweise Geschäftsführer zweier gemeinsam von den SWL und den Stadtwerke Rheine betriebenen Windparks in Brandenburg. Weitere Berührungspunkte gab es in den vergangenen Jahren über die Trianel, einem Kooperationsunternehmen von Stadtwerken in Europa.

Nach 19 Jahren bei den Stadtwerken Rheine „wollte ich noch mal was Neues machen“, sagt er im Gespräch mit den WN. Dass es die SWL waren, auf deren Angebot er sich beworben hat und wo er nun zum Zug gekommen ist, freut ihn nicht nur wegen des „vielseitigen Aufgabengebietes“. So bietet sich ihm auch die Möglichkeit, in Rheine wohnen zu bleiben. „Heute morgen habe ich 20 Minuten von Rheine nach Lengerich gebraucht“, berichtet er. Wobei man wissen muss, dass er in der Nähe der Autobahn 30 wohnt.

Eine klaren Unterschied zu Rheine hat er in Lengerich längst ausgemacht. „Das Thema Telekommunikation ist hier ein starkes Geschäftsfeld.“ Elektromobilität, weiterer Ausbau der regenerativen Stromerzeugung sowie weitere Produkte und Dienstleistungen für die SWL-Kunden nennt er als weitere Kernpunkte.

Das gute Gefühl von Ralf Becker, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, wird von Martin Schnitzler und Wilhelm Möhrke geteilt. „Wir sind ein kleines Stadtwerk, da läuft viel auf Beziehungsebene und das soll so weiterlaufen. Dafür ist Ralf Becker der richtige Mann“, sagt der Geschäftsführer. Zudem, so sein Eindruck, hätten die Mitarbeiter am Morgen gespürt, dass es bei den SWL weitergehe. „Sorgen braucht sich niemand zu machen“, ist Martin Schnitzler überzeugt.

Speedbike, Segeln und Doppelkopf

Ralf Becker wurde in Marsberg geboren. Nach einem BWL-Studium in Bielefeld und Tübingen startete er in Köln bei der Rheinbraun AG ins Berufsleben. Nach neun Jahren wechselte er im Jahr 2000 zu den Stadtwerken Rheine als kaufmännischer Prokurist. Seit 2007 ist er Geschäftsführer.Der Vater zweier Töchter (zwölf und acht Jahre) liebt Familienurlaub mit dem Wohnmobil. Seine Hobbys sind Segeln, Speedbike-Fahren auf Wirtschaftswegen und „Doppelkopf als gebürtiger Sauerländer“.

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„Er passt zum Unternehmen“, stellt der Bürgermeister mit Blick darauf fest, dass der Neue es gewohnt sei, ein kleines, komplexes Unternehmen zu führen. Mit dieser Einschätzung steht Wilhelm Möhrke nicht allein, dafür sprechen die jeweils einstimmigen Voten für Ralf Becker in der Findungskommission und der Gesellschafterversammlung der SWL.

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