Pausenhof Grundschule Intrup
Jugendbeirat bemängelt fehlende Kommunikation

Lengerich -

Der Jugendbeirat fühlt sich nicht ernst genommen von der Kommunalpolitik. Zum Ausdruck kommt das, so die Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen, in der fehlenden Kommunikation in Sache Pausenhof der Grundschule Intrup.

Samstag, 20.07.2019, 14:08 Uhr aktualisiert: 20.07.2019, 14:10 Uhr
Pausenhof der Grundschule Intrup. 
Pausenhof der Grundschule Intrup.  Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Das Thema Nutzung des Pausenhofs der Grundschule Intrup bis 20 Uhr lässt den Jugendbeirat nicht los. Das Gremium hatte eine entsprechende Änderung der Regeln beantragt. Im Fachausschuss sowie im Haupt- und Finanzausschuss war dieses Anliegen von den Kommunalpolitikern einstimmig befürwortet worden. Im Rat fiel die Entscheidung, diesen Antrag zu verschieben ( WN berichteten).

Es ist warm und länger hell – auch unter diesem Aspekt bedauert der Jugendbeirat diese Entscheidung. Was die Jugendvertreter allerdings mehr ärgert, ist der Umgang der Kommunalpolitiker mit ihnen. Das kommt in einem Brief an den Bürgermeister und die vier Fraktionen im Stadtrat zum Ausdruck.

Die Kritik, ein Stück weit auch wohl Enttäuschung, zielt darauf ab, dass zwischen den Ausschusssitzungen und dem Rat das Gespräch mit dem Jugendbeirat hätte gesucht werden können mit Blick auf die Ablehnung des Antrags. Das Gremium hätte „versucht eine Kompromisslösung zu finden, um den Kindern diese Fläche für die Ferien zur Verfügung stellen zu können. Auch unter dem Aspekt, dass entsprechende Gespräche mit den Anwohnern stattgefunden haben. So, wie es jetzt gelaufen ist, fühlen wir uns allerdings übergangen“, steht im Brief.

Dafür, dass die Politik nicht immer die Perspektive der Kinder und Jugendlichen vor Augen habe, gebe es Verständnis. Gerade deshalb wäre es aus Sicht des Jugendbeirats wichtig, bei solchen Fragen noch mal kontaktiert zu werden. „Schließlich ist genau das Teil unserer Arbeit, die Interessen der Kinder und Jugendlichen zu vertreten und genau diese Perspektive mit in die Politik einzubringen. Dass dies nicht passiert ist, macht das Ergebnis der Ratssitzung umso frustrierender“, steht in dem Brief.

„Wir wollen nicht nur ein Alibiaushängeschild für Beteiligung sein, sondern auch in der Politik ernst genommen werden“, endet der Brief, den Alida Mutlak, Vorsitzende des Jugendbeirats, unterzeichnet hat.

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