Autokino lockt 320 Besucher an
Hape und Popcorn unter freiem Himmel

Lengerich -

Anfangs Blitz, Donner und jede Menge fragende Blicke, ob die Landjugend Lengerich und der ATC Osnabrück das erste Lengericher Autokino angesichts des Gewitters am frühen Abend denn überhaupt über die Bühne bekommen. Dann aufklarender Himmel und lange Blechkarawanen vor dem Einlass. Und am Ende viele erleichterte Organisatoren und zufriedene Besucher angesichts einer reibungslos verlaufenen Premiere.

Sonntag, 21.07.2019, 17:22 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 19:30 Uhr
Eine erfolgreiche Premiere feierte das Lengericher Autokino am Samstag auf dem Gelände am Niedermarker Damm. Die Landjugend und der ATC Osnabrück hatten nicht nur für ein tolles Umfeld, sondern mit „Der Junge muss an die frische Luft“ (kleines Bild) auch für den passenden Film gesorgt.
Eine erfolgreiche Premiere feierte das Lengericher Autokino am Samstag auf dem Gelände am Niedermarker Damm. Die Landjugend und der ATC Osnabrück hatten nicht nur für ein tolles Umfeld, sondern mit „Der Junge muss an die frische Luft“ (kleines Bild) auch für den passenden Film gesorgt. Foto: Gernot Gierschner

Mit der Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit „Der Junge muss an die frische Luft“ hatten die Veranstalter sicher den richtigen Film ausgesucht. Schließlich bedeutet Autokino, an der frischen Luft zu sein, aber dabei kuschelig auf der Sitzbank des eigenen Wagens zu sitzen und genüsslich etwas Popcorn zu knabbern.

  Foto: Gernot Gierschner

Für die Veranstalter war das allerdings alles andere als ein Zuckerschlecken: Auf dem Gelände am Niedermarker Damm musste am Samstagnachmittag in kürzester Zeit und unter extremen Wetterbedingungen die Technik aufgebaut werden. Gegen 18 Uhr sah es noch so aus, als ob das Event ins Wasser fallen würde, aber Technik und Personal trotzten dem Gewitter inklusive heftigem Regenguss. Pünktlich zum Einlass um 20 Uhr klarte der Himmel auf.

Auf dem Gelände war Platz für 200 Pkw geschaffen worden. Lena Höcker , zweite Vorsitzende der Landjugend, erklärte das Prozedere: „In die ersten Reihen kommen die Cabriolets und dann ist geplant, die weiteren Autos nach Größe zu staffeln. Nicht dass man plötzlich einen dicken SUV vor sich hat.“ Ein Ärgernis, das man aus dem traditionellen Kino in Form langer Kerls kennt. Ebenso den Popcorn-Grapscher oder das verliebte Pärchen, das selbst beim gruseligsten Horrorfilm glückselig knutschend neben einem sitzt.

Autokino in Lengerich

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  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner
  • Anfangs bange Blicke gen Himmel, dann lange Blechkarawanen vor dem Einlass und am Ende ein erfolgreiches Event: Das 1. Lengericher Autokino, bei dem mit „Der Junge muss an die frische Luft“ die Verfilmung von Hape Kerkelings Kindheit gezeigt wurde, begeisterte rund 320 Besucher. Foto: Gernot Gierschner

Autokino ist anders, maximal der Mitfahrer quatscht dazwischen, niemand versperrt die Sicht – es sei denn man sitzt auf der Rückbank. Und nirgendwo sonst hat man so viel frische Luft, wenn man die Seitenscheibe herunterfährt. Und manchmal sieht man beim Filmgucken den Sternenhimmel – Romantik pur. Ein Tipp vom Experten: „Will man den vollen Filmgenuss erleben, sollte man vorher die Scheiben putzen und das Autoradio auf die richtige Frequenz einstellen.“

  Foto: Gernot Gierschner

Über 100 Eintrittskarten waren bereits im Vorverkauf geordert worden. „Wir haben aber auch für Kurzentschlossene und für die, die einfach neugierig vorbeischauen wollen, eine Abendkasse eingerichtet“, so Lena Höcker. Und die kamen reichlich. Ab 20 Uhr kam es zu längeren Staus im Bereich Niedermark, als aus allen Richtungen die Autos zum Kino-Gelände strömten. Insgesamt zählten die Veranstalter rund 320 Besucher.

Die Zeit bis zum Filmbeginn konnte man am Imbiss überbrücken, daneben gab es das übliche Kino-Futter zu kaufen, aber auch regionalen „Hopfentee“ und andere Getränke. Gegen 22 Uhr war es schließlich dunkel genug, um mit dem kleinen Hape zu starten.

Für die meisten Gäste war es der erste Besuch in einem Autokino. So wie für David und Nina, die sich in ihrem knallroten Cabriolet „einfach überraschen lassen“ wollten. Ebenfalls „oben ohne“ waren Marco und Rado angereist. Sie saßen in einem besonderen Cabrio, wie Rado erklärte: „Es ist das einzige in Jugoslawien hergestellte Modell.“ Auch anderswo in der ersten Reihe bei den ganz pünktlichen Gästen war man bei Popcorn und Bier „neugierig auf die Dinge, die da kommen“. Neben den Autofahrern waren viele Besucher aus der Nachbarschaft zu Fuß oder mit dem Fahrrad dabei.

Die Landjugend und der ATC wurden vom THW-Ortsverein Lengerich mit drei Fahrzeugen und fünf Einsatzkräften unterstützt, die die Stromversorgung und die Ausleuchtung der Notausgänge übernahmen.

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