Helios-Klinik
Das rollende CT-Gerät hilft zwei Wochen aus

Lengerich -

Würde aktuell kein großer Auflieger an der Notaufnahme der Helios-Klinik stehen, hätte das nicht zuletzt für Schlaganfallpatienten aus Lengerich und Umgebung Konsequenzen. Statt ins örtliche Krankenhaus würden sie nach Ibbenbüren oder Osnabrück gebracht.

Dienstag, 06.08.2019, 19:50 Uhr
Etwa 20 Patienten werden derzeit Tag für Tag zur Computertomographie in den Auflieger gebracht. Froh über die Zwischenlösung sind Klinik-Geschäftsführer Frank Mönter sowie die Doktoren Tarek und Ramy Zoubi von der Radiologischen Gemeinschaftspraxis.
Etwa 20 Patienten werden derzeit Tag für Tag zur Computertomographie in den Auflieger gebracht. Froh über die Zwischenlösung sind Klinik-Geschäftsführer Frank Mönter sowie die Doktoren Tarek und Ramy Zoubi von der Radiologischen Gemeinschaftspraxis. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Weitere Wege, die mehr Zeit brauchen – in solch dringenden Notfällen sicher keine gute Nachricht. „Für uns kam das aber nicht in Frage“, sagt Dr. Tarek Zoubi . Also wurde der Anhänger angemietet und vorgefahren, in dem CTs (Computertomographie-Aufnahmen) gemacht werden können.

Zwei Wochen soll dieser Dienst in Anspruch genommen werden. So lange dauert es, bis in der Radiologischen Gemeinschaftspraxis, die in der Klinik ihren Lengericher Standort hat und die eng mit dem Krankenhaus zusammenarbeitet, ein altes gegen ein neues Gerät ausgetauscht ist. Die Neuanschaffung, berichten Dr. Tarek Zoubi und sein Bruder Dr. Ramy Zoubi, werde in der Diagnostik bessere Möglichkeiten vor allem bei der Herzbildgebung bieten. Das sei beispielsweise bei Infarkten wichtig.

Die Investition sei auch Folge der Entscheidung, die ehemalige LWL-Neurologie in der Helios-Klinik zu belassen, betonen die Mediziner. Krankenhaus-Geschäftsführer Frank Mönter bewertet die Modernisierung in der radiologischen Praxis wiederum als „total wichtig“.

Warum er zu dieser Einschätzung kommt, zeigt sich an der Zahl der Patienten, die aktuell zum CT in den Auflieger kommen. Rund 20 seien es täglich, berichtet Tarek Zoubi. „Die Hälfte wird hier stationär im Haus behandelt.“ Und darunter sind wiederum die bereits erwähnten Schlaganfall-Patienten.

Im Rollbett können sie an den Auflieger herangefahren werden. Mittels einer Hebebühne geht es dann gut einen Meter hoch. Eine Tür öffnet sich und schon können die zu Behandelnden auf die CT-Liege umgebettet werden.

Im Lauf der kommenden Woche soll die mobile Zwischenlösung ausgedient haben. Dann, so Trak Zoubi, werden das neue CT erwartet.

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