Wohnungsbaugenossenschaft
Mieten sollen moderat bleiben

Lengerich -

Die Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Lengerich, kurz Wohnbau, haben am Mittwoch einstimmig beschlossen, auch in diesem Jahr auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. So sollen Mittel für die Modernisierung vorhandener Wohnungen freigemacht werden.

Freitag, 16.08.2019, 06:23 Uhr aktualisiert: 16.08.2019, 15:00 Uhr
Aufsichtsrat und Vorstand ehrten langjährige Genossenschaftsmitglieder.
Aufsichtsrat und Vorstand ehrten langjährige Genossenschaftsmitglieder. Foto: Gernot Gierschner

Die Genossenschaft verwaltete 2018 mehr als 800 Wohnungen, davon 366 in Eigentum. 450 000 Euro wurden im vergangenen Jahr in die Instandhaltung investiert. Die Vorstände Max Mews und Claus Gravemeier betonten bei der Vorstellung ihres Rechenschaftsberichts während der Mitgliederversammlung das Ziel, die durchschnittliche Miete weiterhin moderat zu halten. Diese lag 2018 ihren Worten zufolge bei 4,61 Euro pro Quadratmeter.

In der Planung befindet sich aktuell der Neubau von 17 Wohnungen mit Tiefgaragen an der Lindenstraße. Der Vorstand hofft auf einen Baubeginn im Herbst.

Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Möhrke teilte in seinem Bericht mit, dass die Genossenschaft weiterhin auf einem guten Weg sei und wirtschaftlich und technisch gut aufgestellt sei. Er verabschiedete Ernst-August Hüttemann , der mit Erreichen der Altersgrenze nach 27 Jahren aus dem Aufsichtsrat ausschied. Möhrke würdigte das Engagement Hüttemanns, der „halb Lengerich mitgebaut“ habe und dies mit „wirtschaftlichem Sachverstand und gradliniger Haltung“. Als Nachfolger wurde einstimmig Ralf Sörgel in den Aufsichtsrat gewählt. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet.

Im Anschluss erfolgte die Ehrung langjähriger Mitglieder: Edelgard Heuer und Ralf Sörgel (zehn Jahre), Ingrid Schulz und Sabine Korte (15), Gabriele Schoerge (25) und Otto Rottmann (55).

Ein Jahr Bauzeit

Anfang dieser Woche haben (endlich) die Arbeiten für das neue Verwaltungsgebäude der Wohnungsbaugenossenschaft Lengerich (Wohnbau) an der Tecklenburger Straße begonnen. Eigentlich sollte schon im vergangenen Jahr damit begonnen werden. Zur Verzögerung ist es unter anderem dadurch gekommen, dass ein Schallschutzgutachten erstellt werden musste.In dem 2,8-Millionen-Euro-Projekt wird die Wohnbau mit ihrer Verwaltung – derzeit noch an der Mühlenbreede – einziehen. Zudem werden in dem Gebäude zwei Mieter unterkommen. Neben dem Job-Center wird das die Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit sein. Das bestätigt Max Mews, Vorstand der Wohnbau, im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. Verlaufen die Arbeiten planmäßig, soll der Neubau im August 2020 bezogen werden.

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