Neuer Eigentümer bei Lewedag
Lengericher Firma ist verkauft worden

Lengerich -

Das Lengericher Unternehmen ist verkauft worden. Neuer Eigentümer ist die Prezero Wertstoffmanagement GmbH & Co. KG aus Porta Westfalica. Am Dienstag und Mittwoch wurden die Mitarbeiter informiert.

Donnerstag, 22.08.2019, 12:48 Uhr aktualisiert: 22.08.2019, 12:50 Uhr
Für viele Lengericher ist Lewedag eine feste Adresse, wenn es beispielsweise um die Entsorgung von Grünabfällen geht.
Für viele Lengericher ist Lewedag eine feste Adresse, wenn es beispielsweise um die Entsorgung von Grünabfällen geht. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Die Prezero Wertstoffmanagement GmbH & Co. KG (Porta Westfalica) hat das Entsorgungsunternehmen Lewedag übernommen. Die Transaktion gilt laut Pressemitteilung rückwirkend zum 1. Januar. Geschäftsführerin Britta Lewedag informierte die Belegschaft am Dienstag über die Entscheidung; am Mittwoch waren Verantwortliche von Prezero in Lengerich, um die mehr als 40 Beschäftigten zu unterrichten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart

„Mit Lewedag kommt ein sehr leistungsstarkes Unternehmen zu uns, das den Beteiligten im Tecklenburger Land operativ neue Möglichkeiten eröffnet. Die fachliche Expertise und die ausgeprägte Dienstleistungskompetenz sind für uns im Hinblick auf die weitere Entwicklung in der Region von großer Bedeutung“, kommentiert Stephan Garvs, Sprecher der Geschäftsführung der Prezero Wertstoffmanagement, das Geschäft. Lars Köhler, zuständig für das operative Geschäft, betont, „dass wir mit den Kolleginnen und Kollegen von Lewedag ein hochmotiviertes Team gewinnen konnten, das unser Unternehmen mit seinem fachlichen Know-how bereichern wird. Gleichzeitig verstärken wir uns regional sehr effektiv, da der Standort in Lengerich auch verkehrstechnisch optimal angebunden ist.“

Gegenüber den WN erläuterte Britta Lewedag, warum das Familienunternehmen nach 70 Jahren in andere Hände übergeht. Demnach gibt es in der Branche seit Jahren den Trend zu Übernahmen und immer „größeren Playern“. Dies mache es kleinen Unternehmen zunehmend schwer, am Markt zu bestehen. So sei der Entschluss gereift, den jetzt eingeschlagenen Weg zu gehen. Die Entscheidung sei ihr allerdings nicht leicht gefallen, verweist die bisherige Chefin darauf, dass sie über 30 Jahre im Betrieb war und diesen rund 20 Jahre geleitet hat.

Die Bekanntgabe des Verkaufs sei von den Mitarbeitern mit „Respekt“ und „Verständnis“ aufgenommen worden. Gleichwohl sei es für die Belegschaft ein überraschender Schritt gewesen, der „natürlich auch zu einer gewissen Unruhe und Nervosität“ führe. Da ihr das Ausmaß der Entscheidung für das Team klar gewesen sei, habe sie bei der Suche nach einem Übernahmekandidaten die Interessen der Beschäftigten immer im Blick gehabt. Ihr Fazit: „Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich davon überzeugt, dass Prezero den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die besten Perspektiven in einem spannenden Umfeld bietet.“

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