Stadtteilfest „Hohne aktiv“
Die bunte Mischung macht‘s

Lengerich -

Erstmals hat am Sonntag das Stadtteilfest „Hohne aktiv“ auf den Gelände der Grundschule stattgefunden. Die Organisatoren zeigten sich alles in allem gut zufrieden – sowohl mit Blick auf den Besucherandrang als auch mit den Rückmeldungen seitens der Gäste und derjenigen, die mit einem Stand vertreten waren. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm für Alt und Jung.

Montag, 09.09.2019, 05:29 Uhr
Eine Menge auf die Beine gestellt wurde bei „Hohne aktiv“: Bei Kindern kam das „Probemelken“ am Stand von Hof Höcker gut.
Eine Menge auf die Beine gestellt wurde bei „Hohne aktiv“: Bei Kindern kam das „Probemelken“ am Stand von Hof Höcker gut. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Als das Aufbauen anstand, gingen die Organisatoren am Samstag lieber auf Nummer sicher. Schließlich sollte mit dem Flohmarkt ein wichtiger Pfeiler von „Hohne aktiv“ nicht dem Regen zum Opfer fallen, der laut Vorhersage drohte. Deshalb wurden die Tische für die Standbetreiber nicht auf dem Schulhof der Grundschule aufgestellt, sondern in der Sporthalle. Die war am Sonntag komplett belegt mit Anbietern von Spielen und Spielzeug, Kleidung und all dem, was sonst zum klassischen Trödeln gehört. Aber auch andernorts herrschte auf dem Gelände am Schrägweg reges Treiben.

Gisela Marstatt-Stienecker und Hartmut Grünagel, die im Vorfeld bei der Organisation mit an verantwortlicher Stelle saßen, schauten sich am Nachmittag zufrieden um. „Sicher“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, „es können immer mehr Besucher sein.“ Aber für das erste Mal sei der Andrang durchaus beachtlich, meinte er mit Blick auf die Menschen, die sich auf dem Schulhof und in den Gebäuden tummelten. Schulleiterin Marstatt-Stienecker betonte, dass sie nur über positive Reaktionen zu „Hohne aktiv“ berichten könne.

Wer sich umhörte, fand das bestätigt. Am Grillstand liefen die Geschäfte bestens, die Flohmarktbeschicker lobten den „Top-Service“ mit Teppichboden in der Sporthalle und für sie bereitgestellten Tischen samt Decken. Heike Höcker vom gleichnamigen Hof sagte über das Engagement ihrer Familie, die mit einem Info-Stand samt Melk-Gelegenheit vertreten war: „Wir gehören zu Hohne. Da ist es doch selbstverständlich, dass wir dabei sind.“ Zudem nutzte sie die Gelegenheit, sich umzuschauen. Gingen doch einst ihre Kinder auch in die Grundschule, die nun Platz bot für das Stadtteilfest.

Im Vorfeld hatte Hartmut Grünagel bereits über den Zusammenhalt gesprochen, der das Leben im Lengericher immer noch auszeichne. Ausdruck dessen war am Sonntag auch der Besuch einiger Hohner Schützen. Der Verein unterstützt seit Jahren einmal jährlich einen anderen Verein oder Einrichtung im Stadtteil mit einer Spende. Diesmal war die für den Förderverein gedacht. Kassierer Hans-Werner Hölscher übergab 600 Euro an seine Amtskollegin Stefanie Rehner. Das Geld ist bereits fix verplant für einen großen Profi-Grill, der nun für Schul- und Klassenfeste zur Verfügung stehen soll.

Derweil hatten die Besucher die Qual der Wahl: Torwandschießen, Schminken, Spieleparcours in der Kita Weltenbummler und Hüpfburg zogen naturgemäß vorrangig junges Publikum an. Einblicke ins alte Hohne bot Pfarrer Harald Klöpper mit einer Dia-Schau, die bei vielen Älteren gut ankam. Und auf dem Schulhof spielte der Spielmannszug des TV Hohne auf. All das und noch mehr gehörten zum Angebot von „Hohne aktiv“.

Hartmut Grünagel zeigte sich optimistisch, dass das Statteilfest keine einmalige Angelegenheit bleibt. Es werde mit dem Beteiligten im Nachgang über alles geredet. „Und wir wissen grundsätzlich, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen.“ Sei alles besprochen, werde sich zeigen, ob und wie es weitergehe.

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