Pläne für Gesamtschul-Neubau erläutert
Jahrgangshäuser für die Schüler

Lengerich -

Erstmals hat die Verwaltung in der Sitzung des Schulausschusses eine Planskizze des Neubaus der Gesamtschule präsentiert. Das Gebäude wird am südlichen Rand des Grundstücks an der Bahnhofstraße entstehen. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10 sollen in den Komplex integrierte Jahrgangshäuser entstehen. Die Planung, so die Verwaltung, orientiere sich am pädagogischen Konzept der Schule.

Donnerstag, 19.09.2019, 05:35 Uhr aktualisiert: 19.09.2019, 06:02 Uhr
Wie ein langer Riegel soll der Neubau der Gesamtschule entlang der südlichen Grenze des großen Grundstücks an der Bahnhofstraße liegen. Zwischen der Hauptstraße und dem Gebäude bliebt viel Platz für den Schulhof sowie Stellflächen für Fahrräder und Autos.
Wie ein langer Riegel soll der Neubau der Gesamtschule entlang der südlichen Grenze des großen Grundstücks an der Bahnhofstraße liegen. Zwischen der Hauptstraße und dem Gebäude bliebt viel Platz für den Schulhof sowie Stellflächen für Fahrräder und Autos. Foto: Stadt Lengerich

Einen Eindruck, wie einmal der Neubau der Gesamtschule aussehen und gegliedert sein wird, hat am Dienstagabend im Schulausschuss Jörg Hesselmann vermittelt. Der Fachdienstleiter Schule, Sport und Kultur präsentierte dabei erstmals der Öffentlichkeit auch eine Planskizze.

Demnach wird sich das große Gebäude etwa in Ost-West-Ausrichtung am südlichen Rand des Grundstückes an der Bahnhofstraße entlangziehen. Im Erdgeschoss sollen Mensa, Schulleitung, Sekretariat, Hausmeister, Fachräume und das sogenannte Selbstlernzentrum Platz finden. Die Klassen 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10 werden demnach in drei in den Gesamtkomplex integrierten Jahrgangshäusern untergebracht. Für den Schulhof, Park- und Fahrradstellplätze und Grün bleibt reichlich Raum auf dem rund 15 000 Quadratmeter großen Grundstück. Die gesamte Planung, so Hesselmann, fuße auf dem pädagogischen Konzept der Schule.

Nähere Details zur Gestaltung der Räume, der Fassade und des Schulhofes will die Verwaltung Anfang November im Stadtrat vorstellen. Die Fertigstellung ist für den 1. August 2022 geplant.

Vor fast drei Jahren war nach einem langen und zähen Ringen die Entscheidung zur Gründung der Gesamtschule Lengerich/Tecklenburg gefallen. Vier Züge sind in Lengerich untergebracht, zwei in Tecklenburg. Im Mai 2018 stimmte der Stadtrat dafür, für die Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) in Lengerich einen Neubau zu errichten. Aktuell sind die Schüler noch in der einstigen Gutenberg-Hauptschule untergebracht. Die Oberstufe soll in einem Teil der (auslaufenden) Bonhoeffer-Realschule angesiedelt werden.

Bei einer Analyse, ob ein Neubau oder aber der Um- und Ausbau der Gutenbergschule auf Dauer kostengünstiger wäre, hatte vor rund zwei Jahren ein Gutachten ergeben, dass ein Neubau etwas weniger Ausgaben verursacht. Über 25 Jahre summierten sich die Investitions- und die laufenden Kosten bei einem Neubau auf 44,9 Millionen Euro, bei einem Um- und Ausbau auf 45,4 Millionen Euro. Dieses Ergebnis war für den Rat eine wichtige Grundlage für die Entscheidung pro Neubau.

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