Setteler Milleniumbaum
Seit 20 Jahren Mittelpunkt der Bauerschaft

Lengerich -

Zur Jahrtausendwende 1999/2000 haben Mitglieder der Setteler Vereine einen Milleniumbaum gepflanzt. Der hat sich prächtig entwickelt. Am Sonntag, 22. September, wird zur Feier an der Hainbuche eingeladen.

Freitag, 20.09.2019, 17:12 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 17:50 Uhr
Seit der Anpflanzung des Setteler Milleniumbaumes zur Jahrtausendwende 1999/2000 hat sich die einst zierliche Hainbuche zu einem stattlichen Baum entwickelt.
Seit der Anpflanzung des Setteler Milleniumbaumes zur Jahrtausendwende 1999/2000 hat sich die einst zierliche Hainbuche zu einem stattlichen Baum entwickelt. Foto: Günter Tierp

Aus vielerlei Anlässen werden heutzutage Erinnerungsbäume gepflanzt, ob Königs- oder Kaisereichen, zu privaten Anlässen, bei Firmen- oder sonstigen Jubiläen. Aber einen Gedenkbaum zur Jahrtausendwende: „Das ist ein echtes Novum, das hat sonst keiner“, stellt Horst Rücker mit gewissem Stolz fest. Vor 20 Jahren, zur Jahrtausendwende 1999/2000, hatte der damalige Setteler Schützenvereinsvorsitzende diese Idee.

Schnell fanden sich in Reihen der Setteler Schützen und „Heimatklang“-Sänger Mitstreiter. Das zentral gelegene Grundstück am Setteler Damm, unmittelbar am THW-Gelände, stellten Gert Wilm und Cord Johann to Settel pachtfrei zur Verfügung. Mit vereinten Kräften und in Anwesenheit von Bürgermeister Friedrich Prigge wurde eine zierliche Hainbuche gepflanzt und dazu eine Erinnerungsurkunde mit den Daten der Setteler Vereine eingegraben. Inzwischen ist aus dem Bäumchen ein prächtiger Laubbaum gewachsen. Zwei stabile Holzbänke mit rustikalen Tischen auf einer gepflasterten Fläche und eine Informationstafel über die Bauerschaft gehören zum Gesamtensemble. Zum 100-jährigen Bestehen des Schützenvereins 2005 kam ein dicker Steinfindling als Jubiläumsgabe vom MGV „Heimatklang“ dazu.

Ganzjährig erfreut sich dieses Fleckchen Erde bei Radlern, Jakobspilgern und Friedensweg-Wanderern als Rastplatz großer Beliebtheit, heißt es in einer Pressemitteilung. In der sommerlichen Schützensaison ist dort stets der Treffpunkt für die radelnden Schützen zu Freundschaftsbesuchen bei den Nachbarvereinen.

Damit die Anlage auch dauerhaft einen gepflegten Eindruck macht, übernehmen rund zehn Anlieger die Pflege. Die „Setteler Bäumer“ – den Namen haben sie sich irgendwann selbst gegeben – treffen sich jeden Montag vor der Chorprobe des MGV „Heimatklang“, um kurz nach dem Rechten zu schauen und Instandhaltungsarbeiten zu erledigen.

Anlässlich der 20. Wiederkehr der Anpflanzung findet am Sonntag, 22. September, ab 10.30 Uhr eine Feierstunde mit Bürgermeister Wilhelm Möhrke, dem Kiepenkerl des Heimatvereins, musikalischer Umrahmung durch die „Heimatklang-Sänger“ und Abordnungen der Setteler Schützen statt. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, kündigen die Veranstalter an.

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