Bischof + Klein Lengerich
Deutscher Verpackungspreis für „gelebte Nachhaltigkeit“

Lengerich/Nürnberg -

Der Lengericher Verpackungs- und Folienspezialist Bischof + Klein (B + K) hat den Deutschen Verpackungspreis 2019 gewonnen. Vertreter des Unternehmens aus Lengerich und dem bayerischen Werk in Konzell nahmen die Auszeichnung in der Kategorie Nachhaltigkeit auf der Verpackungsmesse FachPack in Nürnberg entgegen.

Freitag, 27.09.2019, 06:23 Uhr aktualisiert: 27.09.2019, 06:30 Uhr
Andreas Stöber, Markus Attenberger und Johannes Wedi (von links) nahmen den Preis für Bischof + Klein entgegen.
Andreas Stöber, Markus Attenberger und Johannes Wedi (von links) nahmen den Preis für Bischof + Klein entgegen. Foto: Bischof + Klein

„Das bestätigt unsere hohe Innovationskraft und bestärkt uns in unserem Engagement für mehr Nachhaltigkeit“, stellt Vorstandsvorsitzender Dr. Tobias Lührig fest. Bei der Herstellung des preisgekrönten Stiftstapelbeutels werde deutlich weniger neuwertiger Kunststoff benötigt. Das Fazit der Jury: „Dies ist ein gutes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit.“

Stiftstapelbeutel werden typischerweise als Sammelverpackung für Toilettenpapier genutzt. Allein Bischof + Klein verkauft davon nach eigenen Angaben über 300 Millionen Stück jährlich. Materialeinsparungen durch Dickenreduzierung sowie der Einsatz von Regranulat sind laut Mitteilung wichtige Maßnahmen, um diese Standardverpackungen nachhaltig zu gestalten und Ressourcen zu schonen. Beim B+K Twister Plus werde das recycelte Polyethylen-Granulat in einer speziell produzierten Folie in der Innenlage eingebettet. Damit erreiche man einen Rezyklatanteil von 30 Prozent im Gesamtaufbau ohne Einschränkungen für die Funktionalität der Verpackung, schreibt das Unternehmen. Ein weiterer wichtiger Nachhaltigkeitsaspekt aus dessen Sicht: Die Verpackung kann zu beinahe 100 Prozent recycelt werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6960278?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Hanife Güneri und ihr Weg zur Überwindung von Hass und Rassismus
Hanife Güneri: „Wenn heute noch Menschen durch Rassismus sterben, haben wir nichts dazu gelernt. Dann weint mein Herz.“
Nachrichten-Ticker