Gesamtschule: Neubaupläne vorgestellt
Lernen im modernen Ambiente

Lengerich -

Begeistert zeigt sich Leiter Dr. Werner Peters von der ersten Präsentation der Pläne für den Neubau der Gesamtschule. Auch der Stadtrat wurde über den Stand der Dinge bei dem 29-Millionen-Euro-Projekt informiert.

Donnerstag, 07.11.2019, 08:03 Uhr aktualisiert: 07.11.2019, 17:24 Uhr
Der Eingangsbereich soll dank großer Fenster viel Tageslicht ins Innere lassen.
Der Eingangsbereich soll dank großer Fenster viel Tageslicht ins Innere lassen. Foto: Sigurd Larsen Architekten GmbH

Noch rollt kein Bagger, noch legt kein Maurer Stein auf Stein – das hält Dr. Werner Peters nicht davon ab, schon jetzt Lob in höchsten Tönen zu verteilen. Peters ist Leiter der Gesamtschule Lengerich/Tecklenburg. Die bekommt bekanntermaßen an der Schulstraße auf dem Grünland neben Bonhoeffer-Realschule und Hannah-Arendt-Gymnasium einen Neubau für kalkulierte 29 Millionen Euro. Nun liegen erste Ansichten vor, wie es dort einmal aussehen soll.

„Die vorgestellten Innenraumgestaltungsideen haben meine Erwartungen und Vorstellungen bei weitem übertroffen. Ich bin geradezu begeistert darüber, dass die Stadt Lengerich mit dieser Schule und mit diesem Gestaltungskonzept etwas schafft, was es in der Region so noch nicht gegeben hat.“ So äußert sich der künftige Hausherr in einem von der Verwaltung veröffentlichten Statement.

Auch der Stadtrat konnte sich inzwischen ein Bild vom momentanen Stand machen. Alexander Osenberg , Leiter des städtischen Fachdienstes Zentrale Gebäudewirtschaft, präsentierte den Kommunalpolitikern auf 26 Seiten, in welcher Umgebung die Gesamtschüler einmal lernen sollen.

Auffällig ist bei den gezeigten Ansichten des Büros Sigurd Larsen Architekten (Berlin) der funktional-moderne Charakter des Gebäudes und des Gebäudeinneren. So soll die Möblierung in den verschiedenen Bereichen – vom Klassenzimmer übers sogenannte Selbstlernzentrum hin zur Mensa – immer wieder unterschiedliche Zusammenstellungen ermöglichen. Das wiederum biete die Option, sich beispielsweise in größeren Gruppen zusammenzufinden oder aber auch sich zurückzuziehen, erläuterte Osenberg. „Diverse Nutzungen“ würden sich demnach auch auf einem „Marktplatz“ genannten Bereich bieten, der im zweiten Obergeschoss entstehen soll – unter anderem mit Sitzbänken, Stehmöbeln sowie einem Grünbereich samt Baum. Einen eigenen, großen Raum sehen die Planer auch für die Schülervertretung vor – der sieht in seiner Form und mit den Sitzmöglichkeiten in etwa aus wie ein kleines Parlament.

Auf dem Schulhof sehen die aktuelle Pläne neben den üblichen Dingen wie Schaukel, Klettermöglichkeiten, Sportfeld und Fahrradstellplatz auch Trampoline, eine Art „grünes Klassenzimmer“, einen Schulgarten und ein Areal für „Street Workout Geräte“ vor, also wettertaugliche Fitnessgeräte.

All das soll gemeinsames und individuelles Lernen auf modernem Niveau und mit innovativem Charakter ermöglichen und eine Atmosphäre schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen.

Zu den Finanzen sagte Bürgermeister Wilhelm Möhrke: „Die wichtige Botschaft an dieser Stelle ist die folgende: Wir befinden uns bislang im geplanten Budget!“ Den Baubeginn kündigte er für das Frühjahr 2020 an.

Fazit von Schulleiter Peters: „Alles in allem war diese Präsentation ein Traum, den ich vorher nicht zu träumen gewagt habe oder mit einem Wort: ,herausragend‘!“

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