Am 17. Dezember heißt es „Vorhang auf goes Christmas“
Vorfreude auf drei Stunden Show

Lengerich -

Vom kleinen Gempt-Bistro in die große Gempt-Halle zieht am 17. Dezember „Vorhang auf“ um. Dort steigt eine Weihnachtssonderausgabe. Die soll rund drei Stunden dauern und eine Menge Unterhaltung bieten, versprechen die Moderatoren.

Mittwoch, 27.11.2019, 05:39 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 17:38 Uhr
René Auffahrt, Christopher Niggenaber und Jendrik Peters (von links) haben die Weihnachts-Sonderausgabe von „Vorhang auf“ über Monate hinweg vorbereitet.
René Auffahrt, Christopher Niggenaber und Jendrik Peters (von links) haben die Weihnachts-Sonderausgabe von „Vorhang auf“ über Monate hinweg vorbereitet. Foto: Klaus Hartwig

Ein bisschen ist es wohl auch so, dass sich René Auffahrt , Christopher Niggenaber und Jendrik Peters selbst beschenken. Sozusagen als vorgezogene Bescherung. Die Drei sind seit bald fünf Jahren die Macher von „Vorhang auf“. Ermüdungserscheinungen gibt es bei den jungen Herren keine. Der kultige Dauerbrenner ist nach wie vor uneingeschränkt ihr Ding, das sie hätscheln und tätscheln, pflegen und hegen. Deshalb haben sie sich in den vergangenen Monaten die Mühe gemacht, ein besonderes Programm vorzubereiten: Am 17. Dezember – es ist wie immer ein Dienstag – steigt „Vorhang auf goes Christmas“.

Dafür zieht die Kleinkunstbühne vom Gempt-Bistro in die große Halle nebenan um. Ob dort wieder 500 Zuschauer zusammenkommen wie vor drei Jahren, als dort anlässlich des zehnjährigen Bestehens schon einmal eine Extra-Ausgabe über die Bühne ging? Christopher Niggenaber, Jendrik Peters und René Auffahrt wollen ihre Erwartungen offenbar nicht zu hoch schrauben. Wenn 200 bis 250 Besucher kämen, wäre das für sie schon ein Erfolg, versichern sie.

Zum Programm erzählen die Moderatoren einiges, wollen aber noch nicht alles verraten, um das „Vorhang auf“-Publikum auch noch überraschen zu können. Bis Mitte Oktober gab es die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme zu bewerben. Bei der Auswahl der Bühnenkünstler ließen sie ein Stück weit das Zufallsprinzip walten, ein Stück weit wählten sie aber auch aus. So sei ein Mix aus Stammgästen und Neulingen gewährleistet und bleibe die für das Konzept so typische Spontanität ebenfalls ein wenig gewahrt, versichern sie. Die Macher kündigen des weiteren an, dass der „Opener“ etwas ausführlicher ausfallen werde als üblich und sie im Laufe der Show auch etwas mehr Präsenz zeigen wollen.

Eine Woche vor Heiligabend soll es selbstverständlich und wie der Titel verrät weihnachtlich werden. „Gelegenheit zum Mitsingen wird es ebenfalls geben“, kündigt Christopher Niggenaber an. Rund drei Stunden inklusive Pause planen er und seine beiden Kollegen für die Show ein. Alles in allem werden ihren Worte zufolge über 40 Akteure dabei sein. Dank des guten Namens, den „Vorhang auf“ weit über die Region hinaus habe, gelinge es inzwischen auch, Künstler nach Lengerich zu holen, die schon mal eine Anreise aus dem Ruhrgebiet oder Bremen in Kauf nehmen.

Der gute Name hat vielleicht auch dazu beigetragen, dass „„Vorhang auf goes Christmas“ überhaupt möglich wird. Christopher Niggenaber, Jendrik Peters und René Auffahrt haben beim Kulturamt des Kreises Steinfurt einen Antrag auf finanzielle Unterstützung gestellt. Die Förderung haben sie wie erhofft erhalten – und in ihr „Weihnachtsgeschenk“ für die Lengericher investiert. „Für viele ist die Weihnachtszeit ziemlich stressig; sie sind häufig unterwegs und ,busy‘. Wir wollen, dass die Leute zu uns kommen, drei Stunden ausspannen und Spaß haben“, sagt Jendrik Peters. Die Vorfreude, genau das den „Vorhang auf“-Besuchern am 17. Dezember ab 19 Uhr zu bescheren, ist ihm, René Auffahrt und Christopher Niggenaber deutlich anzumerken.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7092013?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Per Busballett zum Weihnachtsmarkt
Dicht an dicht stehen die Reisebusse, die die Weihnachtsmarktgäste nach Münster gebracht haben, am Samstagmittag auf dem Parkplatz vor dem Schloss.
Nachrichten-Ticker