Investitionen in Schulgebäude
2020 sollen Millionen fließen

Lengerich -

Dass die Stadt eine Menge Geld in den Bildungssektor investieren muss, ergibt sich schon durch den Gesamtschul-Neubau. Doch auch an anderer Stelle sollen 2020 in diesen Bereich erhebliche Mittel fließen. Wo und wofür, wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen am Dienstag von der Verwaltung erläutert.

Donnerstag, 28.11.2019, 12:33 Uhr aktualisiert: 28.11.2019, 12:40 Uhr
Die Verwaltung plant, im kommenden Jahr erhebliche Mittel für Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Schulen bereitzustellen.
Die Verwaltung plant, im kommenden Jahr erhebliche Mittel für Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Schulen bereitzustellen. Foto: Bernd Wüstneck

Im Vergleich zu der Summe, die im kommenden Jahr in den Neubau der Gesamtschule fließen soll – 12 Millionen Euro –, erscheinen die Posten vergleichsweise gering, die für Baumaßnahmen beziehungsweise die Planung von Baumaßnahmen an den anderen Lengericher Schulen im Etatentwurf 2020 eingeplant sind. Addiert kommt jedoch ein durchaus beachtlicher Betrag zusammen: rund 1,23 Millionen Euro sollen fließen. Im Detail erläuterte Birte Bünemann vom Fachdienst Zentrale Gebäudewirtschaft am Dienstagabend im Schulausschuss, was die Verwaltung wo plant.

Wiederholt angesprochen worden ist in der Vergangenheit in Rat und Ausschüssen bereits die Toiletten-Situation an der Bonhoeffer-Realschule. Vandalismus und andere Negativerscheinungen haben offenbar dazu geführt, dass der Raum schon seit längerer Zeit von Schülern weitgehend gemieden wird. Im nächsten Jahr soll die Sanierung erfolgen. Geplant sei das für die Sommerferien, so Bünemann auf Nachfrage aus dem Ausschuss. Sie sagte dann aber zu, dass eine Idee von Andreas Pätzholz (SPD) geprüft werde. Der schlug vor, das Projekt eher und während des laufenden Schulbetriebes umzusetzen und den Kindern und Jugendlichen solange Toiletten am benachbarten Hannah-Arendt-Gymnasium zur Verfügung zu stellen – dorthin weichen ohnehin bereits viele Bonhoeffer-Schüler aus.

Im Gebäude soll 2020 zudem ein Mehrzweckraum in einen Klausurraum für Gesamtschule und HAG hergerichtet werden. Beide Maßnahmen zusammen werden mit 155 000 Euro veranschlagt.

230 000 Euro will die Verwaltung in die Grundschule Stadtfeldmark investieren. Geplant ist eine Dachsanierung. 377 800 Euro stehen im Etatentwurf für die Grundschule Stadt. Die Dämmung der Fassade und die Sanierung des Daches schlagen mit 232 800 Euro zu Buche, die Erneuerung der Heizungsanlage mit 145 000 Euro.

Weitere 115 000 Euro stehen als Ausgaben für das HAG im über 700 Seiten umfassenden Haushaltsentwurf. 100 000 Euro soll eine Photovoltaikanlage kosten. 15 000 Euro sind als Planungskosten für Erweiterung und Umbau der Mensa vorgesehen.

Wesentlich mehr an Planungskosten hat die Verwaltung für den Offenen-Ganztagsschul-Bereich an den Grundschulen einkalkuliert: 352 000 Euro. Was genau nötig ist, um das Raumangebot dem Bedarf anzupassen, wird indes erst noch zu ermitteln sein. Gleichwohl hat die Zentralen Gebäudewirtschaft weitere rund 3,2 Millionen Euro bereits für die Umsetzung von Maßnahmen im Jahr 2021 einkalkuliert.

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