Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ probt neue Komödie
Turbulenzen im Krankenhaus

Lengerich -

Eine Komödie, die in einem Krankenhaus spielt – das bietet die Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel mit ihrem neuen Stück „Oll wä Schwien hatt“. Momentan wird noch geprobt. Der Kartenverkauf hat aber schon begonnen.

Dienstag, 10.12.2019, 17:33 Uhr aktualisiert: 10.12.2019, 17:38 Uhr
Das ein Krankenhaus durchaus ein lustiger Ort sein kann, zeigt die Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel in ihrem neuen Stück. „Oll wä Schwien hatt“ wird Anfang März in der Gempt-Halle aufgeführt. Karten sind ab sofort erhältlich.
Das ein Krankenhaus durchaus ein lustiger Ort sein kann, zeigt die Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel in ihrem neuen Stück. „Oll wä Schwien hatt“ wird Anfang März in der Gempt-Halle aufgeführt. Karten sind ab sofort erhältlich. Foto: Theatergruppe des MGV Heimatklang

Er flüchtet vor der Polizei und landet im Krankenhaus. Jedoch nicht als Patient, sondern als vermeintlicher Vertretungsarzt. Was Bert Kuschinsky ( Gert Haumann ) zunächst als glücklicher Zufall bei seinem Versteckspiel in die Karten zu spielen scheint, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einem turbulenten Hürdenlauf aus Ausreden, Vorwänden und fragwürdigen Untersuchungsmethoden.

Hätte der straffällige Bert vorher gewusst, was (oder wer) ihn da erwartet, hätte er sich vermutlich nicht ausgerechnet für die Station der abgehobenen Oberschwester Gerda (Irmhild Feldkamp) entschieden. Fast sieht es so aus, als würden dort nur Patienten mit besonders fadenscheinigen Beschwerden aufgenommen.

Da ist die hochschwangere Anni (Martina Upmann), die seit geraumer Zeit über immer wieder plötzlich auftretende Wehen klagt. Chris (Tobias Nüssmeyer) hingegen sucht nach Erholung von einer „Kollision mit einem Zug“, während der zurückhaltende Edwin (Christoph Kriege) nicht nur seine Prostata-Malessen, sondern auch das liebestolle Pflegepersonal in Zaum halten muss. So hat neben der Oberschwester auch Pfleger und Ballettwunder Bob (Martin Fiegenbaum) ein Auge auf den Neuzugang geworfen.

Um die chronisch überarbeitete aber findige Schwester Maike (Elke Biedenkap) bei den unangenehmen Aufgaben des Krankenhausalltags zu unterstützen, tritt schließlich Nonne Petronella (Marina Biedenkap) auf den Plan. Dass sie dabei eher durch Naivität als durch Arbeitsroutine glänzt, macht das Chaos auf der Bühne perfekt.

Die Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel blickt auf eine lange Spieltradition zurück und begeistert das Publikum im zweijährigen Rhythmus mit Komödien aus verschiedenen Jahrzehnten. Nach einer Reise in die 60er Jahre freut sich die Truppe im kommenden Jahr auf ein modernes Stück mit skurrilen Figuren und viel Situationskomik, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das modern-historische Ambiente der Gempt-Halle eigne sich besonders gut, um den rund 300 Zuschauern pro Vorstellung den Charme der plattdeutschen Sprache näher zu bringen. Auch wem der traditionsreiche Dialekt eher fremd ist, dem verspricht „Oll wä Schwien hatt“ beste Unterhaltung auf Basis einer detailverliebten Inszenierung eines eingespielten Teams.

Wer wissen möchte, wie eine Hochzeit auf einer Krankenstation abläuft und ob Bert Kuschinsky bald wieder hinter schwedischen Gardinen sitzt, erfährt dies an folgenden Terminen in der Gempt-Halle: Samstag, 29. Februar, 19 Uhr; Sonntag, 1. März, 15 Uhr; Freitag, 6. März, 19.30 Uhr; Samstag, 7. März, 19 Uhr; Sonntag, 8. März, 15 Uhr.

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Karten mit Sitzplatzreservierung sind ab sofort für 13 Euro im Vorverkauf erhältlich bei Walter und Ricka Schallenberg (' 0 54 81/ 99 77 85, 01 52/59 86 82 64), Heiner Peters und Anja Steggemann-Peters (' 0 54 85/83 35 11) und im Schuhhaus Neyer, Im Hook 5 in Lengerich.

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