Besinnliches Adventskonzert in St. Peter und Paul
Einfach zur Ruhe kommen

Tecklenburg-Brochterbeck -

Trotz der Aufforderung, den Applaus für das Ende aufzubewahren, konnten sich viele Besucher des traditionellen Adventskonzerts in Brochterbeck kaum zurückhalten. Schon das Eröffnungsstück der Bocketaler hatte für begeisterte Reaktionen gesorgt.

Montag, 16.12.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 17.12.2019, 16:52 Uhr
Der Kirchenchor bekam Unterstützung von Isabel Folsche, Sophia Kerssen und Louisa Dirksmeier (hinter dem Klavier, von links). Gemeinsam mit den Bocketalern war es ein besinnliches Konzert.
Der Kirchenchor bekam Unterstützung von Isabel Folsche, Sophia Kerssen und Louisa Dirksmeier (hinter dem Klavier, von links). Gemeinsam mit den Bocketalern war es ein besinnliches Konzert. Foto: Jannik Engelbert

Trotz der Aufforderung, den Applaus für das Ende aufzubewahren, konnten sich viele Besucher des traditionellen Adventskonzerts in Brochterbeck kaum zurückhalten. Nachdem schon das Eröffnungsstück der Bocketaler für begeisterte Reaktionen sorgte, wies Diakon Karl-Heinz Eiben darauf hin, man möge sich diese noch aufsparen. Trotzdem war leicht zu erkennen, wie beeindruckt das Publikum in der nahezu voll besetzten Kirche St. Peter und Paul von den Auftritten des Kirchenchors und der Bocketaler war.

Nach einer kurzen Begrüßung gab es Musikstücke zum Motto „Siehe, ein Licht steigt herab, bringt Frieden denen, die wollen“. Dabei wechselten sich der Kirchenchor und das Orchester immer wieder ab. Ein besonderer Fokus lag auf dem Lied „Siehe, ein Licht steigt herab“, das dem Konzert seinen Namen gab.

Bei den Liedern „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Ein Stern strahlt (Mary‘s Boy Child)“ bekam der routinierte Kirchenchor Unterstützung durch die drei jungen Sängerinnen Louisa Dirksmeier, Isabel Folsche und Sophia Kerssen, die alleine sangen und ihre Sache wirklich gut machten.

Insgesamt wurden 14 Stücke gespielt und immer wieder thematisch kurz durch Karl-Heinz Eiben in den Gesamtkontext eingefügt. Das Konzert bot eine Stunde der Besinnlichkeit in der immer stressiger werdenden Adventszeit und die Möglichkeit, sich auf die eigentlichen Werte dieser Zeit wie Nächstenliebe und die gegenseitige Unterstützung zu konzentrieren. Passend dazu zitierte Karl-Heinz Eiben im Schlusswort eine Weihnachtsdefinition aus Haiti, welche besagt, dass immer dann Weihnachten ist, wenn Menschen andere Menschen glücklich machen.

Nach dem Schlusswort bedankten sich die Organisatoren bei den Gästen, den Bocketalern, dem Kirchenchor und deren drei jungen Unterstützerinnen, die für ihren Auftritt mit Blumen, Schokolade und Kinogutscheinen belohnt wurden.

Ein besonderer Dank ging dann an Kirchenchorleiterin Eva Linsky und Orchesterleiter Niko Förster. Alle zogen ein positives Fazit, auch weil man viele Zuhörer schon seit Jahren als Stammgäste zum Adventskonzert begrüßen darf.

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