Streik bei der Eurobahn
Kunden steigen auf RE 2 um

Lengerich -

„Wenn wir den RE 2 nicht hätten.“ Diese Aussage war am Dienstagmorgen im Bahnhof ein Statement angesichts des Streiks bei der Eurobahn. Dem seit Mitte Dezember verkehrenden Regionalexpress der Deutschen Bahn ist es zu verdanken, dass momentan überhaupt Züge in Lengerich halten und abfahren. Wann der Arbeitsausstand endet, ist indes weiter ungewiss.

Dienstag, 07.01.2020, 18:26 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 16:34 Uhr
Dienstagmorgen auf Bahnsteig 1: Viele Bahnfahrer warten auf den RE 2.
Dienstagmorgen auf Bahnsteig 1: Viele Bahnfahrer warten auf den RE 2. Foto: Gernot Gierschner

Laut Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wird es am Donnerstag weitere Gespräche mit Vertretern der Eurobahn geben. Am Montag waren, wie in den WN berichtet, erste Sondierungen unterbrochen worden. „Wir wären gern noch in Verhandlungen eingetreten, dann hätten die Streiks unterbrochen werden können. Dazu hat sich Keolis/Eurobahn nicht in der Lage gesehen. Deshalb setzen wir unseren Arbeitskampf – wie angekündigt – bis zur Vorlage eines verhandlungsfähigen Angebotes fort“, wird der EVG-Vorsitzende Torsten Westphal auf der Internetseite der Gewerkschaft zitiert.

Bei der Eurobahn heißt es weiterhin: „Die Linie RB 66 zwischen Münster und Osnabrück wird ausschließlich mit Bussen bedient. Auf dieser Linie verkehren keine Züge.“ Neu ist allerdings, dass nun bereits ein Zeitraum bis zum 31. Januar, 23.55 Uhr, angegeben wird. Folglich ist der Andrang beim RE 2 groß. Denn, auch das war am Dienstag von Bahnfahrern zu hören „der Schienenersatzverkehr ist echt keine Alternative“.

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