Besuch aus der Partnergemeinde Leegebruch
Das Hochwasser wirkt nach

Lengerich -

Zwei Lengerich-Neulinge haben am Dienstag ihren ersten Gang durch die Stadt gemacht. Maja Roscher und Beate Leonhardt gehören zu einer vierköpfigen Delegation aus der brandenburgischen Partnergemeinde Leegebruch, die bis Mittwoch Gast der Verwaltung ist. Mit dabei sind neben den beiden Frauen – Roscher ist Kämmerin und Leonhardt Justiziarin – Bürgermeister Martin Rother und sein erster Stellvertreter Norman Kabuß.

Mittwoch, 15.01.2020, 13:49 Uhr
Interessiert hörten Leegebruchs Bürgermeister Martin Rother (rechts) und die anderen Stadtrundgangteilnehmer am Dienstagvormittag den Ausführungen von Lengerichs Bürgermeister Wilhelm Möhrke (2. von links) zu.
Interessiert hörten Leegebruchs Bürgermeister Martin Rother (rechts) und die anderen Stadtrundgangteilnehmer am Dienstagvormittag den Ausführungen von Lengerichs Bürgermeister Wilhelm Möhrke (2. von links) zu. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Dem Quartett, das am Montag angereist ist, gab Bürgermeister Wilhelm Möhrke am Dienstagmorgen zunächst anhand des Stadtentwicklungskonzeptes einen Überblick, was momentan und in absehbarer Zukunft an Projekten und Aufgaben in Lengerich ansteht. Gesamtschul-Neubau und Bahnhofssanierung, Fußgängerzone, Feuerwehrhaus und Radwegebau waren Themen, auf die Möhrke unter anderem einging. Dann begann der Fußmarsch durch die Innenstadt, bei dem Lengerichs Bürgermeister auf dem Bodelschwingh- und Rathausplatz, an der Stadtkirche und anderen Orten immer wieder erklärende Worte einstreute.

Martin Rother , seit 2015 amtierender Bürgermeister von Leegebruch für den erkrankten Peter Müller und im September vergangenen Jahres nun auch ins Amt gewählt, sagte, dass manche Themen ähnlich seien wie in Leegebruch, manches sich aber auch unterscheide. Er berichtete, dass das Hochwasser, das den 7000-Einwohner-Ort Ende Juni/Anfang Juli 2017 fast eine Woche lang überflutet hatte, bis heute nachwirke und dieses dramatische Ereignis auch noch „zehn, 15 Jahre“ das Geschehen in Leegebruch prägen werde. So gehe es nach wie vor um die Frage, warum gerade seine Kommune so lange unter Wasser gestanden habe und wie Ähnliches in Zukunft verhindert werden könne. Rother sprach davon, dass beispielsweise Polderflächen geschaffen werden sollen, die Gemeinde „das Problem aber nicht allein lösen kann“.

Anders als seine beiden Mitreisenden Maja Roscher und Beate Leonhardt ist Rother übrigens ein „alter Lengerich-Hase“. Nachdem 1990 die ersten Kontakte zwischen Leegebruch und der Stadt am Teuto geknüpft worden waren, absolvierte er in der Verwaltung an der Tecklenburger Straße eine Ausbildung.

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