Hannah-Arendt-Gymnasium
Informieren und mitmachen

Lengerich -

„Wie die Sardinen in der Büchse“, lachte Schulleiterin Angelika Heitmann. Am Tag der offenen Tür des Hannah-Arendt-Gymnasiums drängten 96 Kinder und etwa 120 Eltern in die Studiobühne, und viele Kinder nahmen den Aufruf, sich nach vorn zu setzen, sehr wörtlich. Nach kurzer „Ausbreitungsphase“ begann dann mit Musikstücken der Bläserklasse 5a das Programm.

Dienstag, 28.01.2020, 12:39 Uhr
Die Viertklässler hatten beim Tag der offenen Tür die Möglichkeit, im Unterricht älterer HAG-Schüler mitzumachen.
Die Viertklässler hatten beim Tag der offenen Tür die Möglichkeit, im Unterricht älterer HAG-Schüler mitzumachen. Foto: Hannah-Arendt-Gymnasium

„Wir wollen nicht ausstellen, sondern zeigen, was hier wirklich täglich passiert“, unterstrich in einer Präsentation über schulische Schwerpunkte des Gymnasiums Erprobungsstufenleiter Florian Hölzl und ergänzte: „Darum machen wir das auch vormittags – wir wollen, dass sie das tolle Klima hier live und direkt erspüren.“

Voll wurde es dann auch in der kommenden Stunde, in der Kinder und Eltern den Unterricht aller Klassen 5, 6 und 7 besuchen konnten. Unter dem Motto „Zeigen statt ausstellen“ wurden die Viertklässler eingeladen, gemeinsam mit den HAG-Schülern zu lernen und die Arbeitsweisen am Gymnasium kennenzulernen. Während die Unterrichtsstunden liefen, ließen sich die Eltern in Kleingruppen durch die Fachräume führen, was bei einigen, die bereits als Schüler am HAG waren, laut Pressemitteilung wehmütige Erinnerungen hervorrief.

Auch das ebenfalls parallel angebotene Lehrercafé wurde von den Gästen ausgiebig genutzt. In der Mensa informierten sich die Eltern zusammen im Beisein von Lehrern des Kollegiums sowie HAG-Eltern- und Schülervertretern über die pädagogischen und methodischen Schwerpunkte der Schule und nutzten das Gesprächsangebot intensiv auch zu individuellen Beratung.

Eine immer noch häufig geäußerte Sorge war die Frage, wie es für Kinder weitergehen könnte, bei denen am Ende der Erprobungsstufe keine positive Prognose für eine erfolgreiche Schullaufbahn am Gymnasium vorliegt. Die Antwort, die die Eltern zu hören bekamen: Für Abgänger einen geeigneten Schulplatz zu finden, sei außerordentlich schwierig angesichts der begrenzten Aufnahmekapazitäten der Gesamtschule als neben dem Gymnasium einzige weiterführenden Schule in Lengerich.

Den Abschluss des Schultages am HAG bildete der „Markt der Möglichkeiten“, auf dem vielfältige Angebote aus dem aktuellen Unterricht verschiedener Jahrgangsstufen oder aus der Arbeit der vielen Sonderprojekte vorgestellt wurden und zum Teil zum Mitmachen einluden.

Die Leistungskurse Physik, Biologie, die Bläserklasse 6a und die Robotik- und Medieninformatikkurse in der Mittelstufe zeigten die Möglichkeiten und Chancen, die diese am Gymnasium traditionell besonders wichtigen Fächer mitbringen. Neben diesen Schwerpunkten des Unterrichts zeigte die Schule besondere Aspekte des Schullebens wie die Fair-Trade-Initiative, die Sporthelfer und den beliebten Pausensport sowie die preisgekrönten Schulsanitäter und den Schulgarten. Die Infowände mit vielen Fotos über Klassenfahrten und Austauschprogramme sowie ein Film über die Skifreizeit lockten auch viele ältere Schüler des HAG an.

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