Schwerpunktmaßnahme der Polizei
79 Personen und 62 Fahrzeuge werden kontrolliert

Lengerich/Tecklenburger Land -

In Lengerich und Ibbenbüren hat die Polizei am Montag zahlreiche Personen und Autos kontrolliert. Die Beamten in Uniform und Zivil waren vor allem im Einsatz, um repressiv gegen potenzielle Einbrecher vorzugehen.

Dienstag, 28.01.2020, 18:22 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 18:30 Uhr
Eine Reihe von Fahrzeugen wurde von der Polizei am Montag gestoppt. Hintergrund war eine Aktion, die auf die Bekämpfung der Einbruchkriminalität abzielte.
Eine Reihe von Fahrzeugen wurde von der Polizei am Montag gestoppt. Hintergrund war eine Aktion, die auf die Bekämpfung der Einbruchkriminalität abzielte. Foto: dpa

Repressiv vorgehen gegen potenzielle Einbrecher. Dieses Ziel der Schwerpunktmaßnahme der Polizei sieht Johannes Tiltmann erreicht. Am Montag haben Beamte in Zivil und Uniform in Lengerich und Ibbenbüren 62 Fahrzeuge und 79 Personen kontrolliert. Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen und ein Verwarngeld wurden verhängt. „Das lag aber an technischen Mängeln an den Fahrzeugen“, erläutert der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten .

In fünf Fällen kam es bei den kontrollierten Personen zu Aufenthaltsermittlungen. In einem Fall habe es geradezu nach reisenden Tätern gerochen, aber es seien keine Beweise dafür gefunden worden, spricht Johannes Tiltmann eine Kontrolle auf dem Autobahnparkplatz an der A 30 in Laggenbeck an.

Auswärtiges Kennzeichen am Wagen, der „komplett vermüllt war und in dem die beiden Insassen offenbar leben“ – nach Angaben des Pressesprechers starke Indizien für reisende Täter. Allerdings brachte die Durchsuchung des Pkw weder potenzielle Einbruchwerkzeuge noch vermeintliche Diebesbeute ans Tageslicht. Die beiden Insassen, 19 und 20 Jahre alte Rumänen, durften ihren Weg fortsetzen.

Nicht nur an „bekannten Parkplätzen, auch in Wohngebieten und Autobahn-Ausfahrten waren die Kollegen unterwegs“, beschreibt Johannes Tiltmann den Aktionsradius am Montag. Die vielen Kontrollen haben nach seiner Auffassung potenziellen Tätern ebenso wie Bürgern gezeigt, „die Polizei ist unterwegs“.

Verdächtige Personen in Wohngebieten am Montag offenbar weniger. Der Appell der Beamten, Anwohner mögen bitte verdächtige Personen und Fahrzeuge melden, verhallte ungehört. „Es hat keine Rückmeldungen gegeben“, so der Pressesprecher. Was im Grunde ja auch eine gute Nachricht ist.

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