MGV-„Heimatklang“-Theatergruppe bringt „Oll wä Schwien hatt“ auf die Bühne
Ein großer Spaß up Platt

Lengerich -

Am 29. Februar hat „Oll wä Schwien hatt“ in der Gempt-Halle Premiere. Bei der Komödie handelt es sich um das neue Stück der Theatergruppe des MGV „Heimatklang“. Das Ensemble bereitet sich auf seinen großen Auftritt momentan fleißig vor.

Freitag, 07.02.2020, 16:34 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 16:04 Uhr
Schon ziemlich textsicher ist das Schauspieler-Ensemble, wie sich bei den jüngsten Probenarbeiten am Donnerstagabend zeigte.
Schon ziemlich textsicher ist das Schauspieler-Ensemble, wie sich bei den jüngsten Probenarbeiten am Donnerstagabend zeigte. Foto: Gernot Gierschner

Ob es die ungebrochene Lust des Zuschauers an Krankenhaus-Serien ist oder einfach Zufall, das neue Stück der Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ spielt in der Abteilung einer Klinik. Die Truppe um Regisseur Hartwig Nüssmeyer hat sich mit dem Stück „Oll wä Schwien hatt“ des Niederländers Carl Slotboom eine moderne Komödie ausgesucht.

Die Geschichte um Bert Kuschinsky (Gert Haumann), der auf der Flucht vor der Polizei in einem Krankenhaus landet und dann für Dr. Bernd Brinkmann gehalten wird, lebt von Missverständnissen und Verwechslungen. Daneben sind es vor allem die teils skurrilen Charaktere wie Oberschwester Gerda oder Pfleger und Ballettwunder Bob, die das Zusehen zum Vergnügen machen sollen. Die niederdeutsche Übersetzung wurde von der Theatergruppe dem Lengericher Platt angeglichen – es ist also auch für „einheimische Plattschnacker“ gut verständlich.

Infos rund ums Stück

Aufgeführt wird Oll wä Schwien hatt“ in der Gempt-Halle an folgenden Terminen: Samstag, 29. Februar, ab 19 Uhr; Sonntag, 1. März, ab 15 Uhr; Freitag, 6. März, ab 19.30 Uhr; Samstag, 7. März, ab 19 Uhr; Sonntag, 8. März, ab 15 Uhr. Karten kosten 13 Euro und sind samt Platzreservierung erhältlich bei Walter und Ricka Schallenberg (' 0 54 81/ 99 77 85 und ' 01 52/ 59 86 82 64) sowie Heiner Peters und Anja Steggemann Peters (' 0 54 85/ 83 35 11). Es wird darauf hingewiesen, dass Kartenwünsche auch auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden können. Abholstellen für die Karten sind Walter und Ricka Schallenberg, das Schuhhaus Neyer und die Bäckerei Blömker.

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Noch wird in der „Molkekammer“ auf dem Hof Krumme fleißig dafür gearbeitet, dass die Zuschauer ab Ende Februar – am 29. ist die Premiere – ihren Spaß haben werden. Anfang Oktober begannen die Proben und traditionell musste am Jahresende der erste Akt „stehen“, wie Vereinsvorsitzender Ralf Krumme zu berichten weiß. Die Souffleuse hatte beim jüngsten Probenabend wenig zu tun, einzig Nonne Petronella musste etwas geholfen werden. Das lag aber daran, dass Regisseur Nüssmeyer den Part übernehmen musste, da die Originalbesetzung Marina Biedenkap erkrankt war.

Ralf Krumme versprach für die Aufführungen in der Gempt-Halle, dass nicht nur die Bühne gegenüber den Vorjahren vergrößert wird, sondern auch der Zuschauerraum ein Podest erhalte, um die Sicht von den „hinteren Plätzen“ zu verbessern. Auch in die Tontechnik sei investiert worden, sodass alle Schauspieler mit Mikrofon ausgestattet werden können.

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