Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel
Mit Wortwitz und sinnigen Dialogen in Loriot-Manier

Lengerich -

Der Premiere ihre Stücks „Oll wä Schwien hatt“ fiebert die plattdeutsche Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel entgegen. An kleinen Szenendetails wird noch gefeilt und dann dürfen sich Zuschauer auf ein unterhaltsames Stück mit viel Situationskomik freuen.

Sonntag, 23.02.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 15:12 Uhr
Dass ein Krankenhaus auch ein lustiger Ort sein kann, zeigt diese Probenszene in der die hochschwangere, flippige Annie (Martina Upmann) das ganze Personal um den selbst ernannten Oberarzt Dr. Brinkmann (Gert Haumann), Oberschwester Gerda (Irmhild Feldkamp, rechts), Nonne Petronella (Marina Biedenkap) und Stationshilfe Maike (Elke Biedenkap, links) in helle Aufregung versetzt.
Dass ein Krankenhaus auch ein lustiger Ort sein kann, zeigt diese Probenszene in der die hochschwangere, flippige Annie (Martina Upmann) das ganze Personal um den selbst ernannten Oberarzt Dr. Brinkmann (Gert Haumann), Oberschwester Gerda (Irmhild Feldkamp, rechts), Nonne Petronella (Marina Biedenkap) und Stationshilfe Maike (Elke Biedenkap, links) in helle Aufregung versetzt. Foto: Günter Tierp

Noch drei Proben bis zur Premiere am Samstag, 29. Februar. Dann öffnet sich in der Gempt-Halle der Vorhang für die turbulente Komödie „Oll wä Schwien hatt“, aufgeführt von der plattdeutschen Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel. „Wir sind startklar, es kann losgehen“, fieberten Spielleiter Hartwig Nüßmeyer und MGV-Vorsitzender Ralf Krumme beim jüngsten Probenabend der ersten Aufführung entgegen.

Hohes Spielniveau

„An kleinen Szenendetails müssen wir zwar noch etwas feilen, aber mit Text und Aussprache bin ich sehr zufrieden“, wird Nüßmeyer in einer Pressemitteilung zitiert. Er lobt sein Team, das seit November dafür probt. „Schon beim ersten Anlesen des neuen Stückes“, so erinnert er sich, „überzeugte uns ,Oll wä Schwien hatt‘ (Wieder mal Schwein gehabt), das mit viel Wortwitz, starker Situationskomik und sinnigen Dialogen in Loriot-Manier daherkommt“.

Ihm ist es wichtig, dass alles möglichst authentisch in korrektem Platt und auf einem hohen Spielniveau dargeboten wird und seine Frau Ute, die als Souffleuse fungiert, im Live-Modus möglichst wenig einzugreifen braucht.

In der Komödie verkörpert Gert Haumann den ausgebrochenen Bankräuber Bruno Kuschinsky, der auf der Flucht vor der Polizei im Krankenhaus landet. Jedoch nicht als Patient, sondern als vermeintlicher Vertretungsarzt Dr. Brinkmann. Was ihm zunächst als glücklicher Zufall in die Karten zu spielen scheint, entwickelt sich zunehmend zu einem turbulenten Hürdenlauf aus Ausreden, Vorwänden und fragwürdigen Untersuchungsmethoden. Mehr wird noch nicht verraten.

Kulissen aufbauen

Vorher sind jedoch die „Heimatklang-Sänger“ noch zum großen Arbeitseinsatz gefordert, um unter der Woche die Theaterbühne zu transportieren, Kulissen aufzubauen und den Sitzplan in der Halle herzurichten. Alle Freunde des plattdeutschen Theaters dürfen sich auf einen echten Leckerbissen up Platt freuen.

Für die Premiere und die weiteren Vorstellungen sind jeweils nur noch wenige Karten zu haben, heißt es in der Presseinformation abschließend.

Aufführungstermine: Samstag, 29. Februar, 19 Uhr; Sonntag, 1. März, 15 Uhr; Freitag, 6. März, 19.30 Uhr; Samstag, 7. März, 19 Uhr; Sonntag, 8. März, 15 Uhr. Vorverkaufsstellen: Walter und Ricka Schallenberg ( 0 54 81/99 77 85) oder Heiner Peters und Anja Steggemann-Peters ( 0 54 85/83 35 11). Karten kosten 13 Euro inklusive Platzreservierung.

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