Antrag der Firma Dyckerhoff für Steinbruch Hohne
Pro Teuto lehnt Erweiterung ab

Lengerich -

Ein ganzes Bündel mit Einwendungen gegen den Antrag der Firma Dyckerhoff, die Abgrabung im Steinbruch Hohne zu entfristen, hat die Bürgerinitiative Pro Teuto bei der Bezirksregierung abgegeben.

Mittwoch, 18.03.2020, 06:12 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 17:32 Uhr
Durch die von der Firma Dyckerhoff beantragte Entfristung der Abgrabung im Steinbruch Hohne befürchtet die BI Pro Teuto massive Schädigungen des Waldmeister-Buchenwaldes.
Durch die von der Firma Dyckerhoff beantragte Entfristung der Abgrabung im Steinbruch Hohne befürchtet die BI Pro Teuto massive Schädigungen des Waldmeister-Buchenwaldes. Foto: Pro Teuto

Rechtzeitig vor Ablauf der Einwendungsfrist hat eine Abordnung der Bürgerinitiative (BI) Pro Teuto bei der Bezirksregierung in Münster die von Mitgliedern persönlich zusammengetragenen Einwendungen überreicht. Diese richten sich gegen den Entfristungsantrag der Dyckerhoff GmbH für einen Bereich ihres Steinbruchs in Hohne, über den bisher genehmigten Zeitraum 2027 hinaus Kalkgestein im Teutoburger Wald abbauen zu dürfen. Darauf weist die BI in einer Pressemitteilung hin.

Sie geht davon aus, dass viele Unterstützer ihre Einwendung auch direkt bei der Behörde vorgebracht haben. Ulrich Tückmantel, Pressesprecher der Bezirksregierung, quittierte den Empfang der Einwendungen. Er unterstrich nach Angaben von Pro Teuto sehr deutlich, wie wichtig der Bezirksregierung der respektvolle Umgang miteinander sei und wie bedeutungsvoll eine aktive Beteiligung der Bevölkerung an derartigen Verfahren sei.

„Die Wahrung einer partizipativen Bürgerbeteiligung und transparente Prozesse seien das oberste Gebot einer Demokratie und die Bezirksregierung betrachte jedes vorgebrachte Argument mit entsprechender Sorgfalt und Achtung vor der Meinung jedes Einzelnen“, schreibt die Bürgerinitiative.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7331391?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Nachrichten-Ticker