Wohnbau- und Gewerbeflächen in Hohne
Gut ein Hektar steht noch zur Verfügung

Lengerich -

Eine „gemischte Baufläche“ gibt es in Hohne noch als Reserve. Auf dem einen Hektar großen Areal könnten Betriebsleiterwohnungen und eine reine Wohnbebauung entstehen. Die Nachfrage ist offensichtlich gesichert.

Sonntag, 22.03.2020, 15:14 Uhr aktualisiert: 23.03.2020, 14:32 Uhr
Diese Fläche südlich der Iburger Straße soll bebaut werden.
Diese Fläche südlich der Iburger Straße soll bebaut werden. Foto: Michael Baar

Es ist die letzte Bauflächenreserve in Hohne: das Areal südlich der Iburger Straße. Im Flächennutzungsplan ist es als „gemischte Baufläche“ dargestellt. So soll es auch genutzt werden, schlägt die Verwaltung vor.

Martin Rohde vom Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt, hat jüngst im Fachausschuss erläutert, wie sich die Stadt die Erschließung dieser Fläche vorstellt. Dafür wird das gut einen Hektar messende Areal in drei Abschnitte unterteilt. Im westlichen und östlichen Bereich sollen demnach auch Betriebsleiterwohnungen zugelassen werden. Das mittlere Teilstück ist für reine Wohnbebauung vorgesehen.

Umsiedlungen

An der Nachfrage sollte die Bebauung nicht scheitern. Sowohl Neuansiedlungen kleingewerblicher Betriebe wie auch Umsiedlungen bereits in Lengerich ansässiger kleiner Gewerbebetriebe deuten sich an. Das hätten Interessenbekundungen gegenüber der Verwaltung deutlich gemacht. Und auch nach Wohnflächen in Hohne wird gefragt, da das Baugebiet „Lütke Kamp“ komplett vermarktet ist und an anderer Stelle in Hohne keine Flächen für diesen Zweck zur Verfügung stehen.

Während zu den Planungen keine Fragen gestellt wurden, interessierten sich die Ausschussmitglieder mehr für den Grünbereich. Statt der typischen Bepflanzung von Gewerbeflächen hätte er lieber heimische Blütengehölze, die im Jahresverlauf aufeinander folgen und so Insekten für einen großen Zeitraum eine Nahrungsquelle bieten, äußerte Hartmut Grünagel (CDU) einen Wunsch. Karl-Heinz Horstkotte wollte von der Verwaltung wissen, ob den privaten Bauherrn Vorgaben bezüglich der Vorgarten-Gestaltung gemacht werden können.

Begrünung

Das stehe so im Entwurf für das Baugebiet „Ackerstraße“, erwiderte Martin Rohde. Das Problem aus seiner Sicht: „Im Antrag beschreibt der Bauherr eine Begrünung des Grundstücks. Und wie sieht das zwei oder drei Jahre später aus?“ Seine Skepsis war nicht zu überhören.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7338577?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Nachrichten-Ticker