Bürgermeister Möhrke gibt Update zur Corona-Lage
„Jede und jeder kann einen Beitrag leisten“

Lengerich -

Bürgermeister Wilhelm Möhrke gibt einen Überblick über die aktuelle Corona-Lage in der Stadt. Er betont, dass es sich um eine Momentaufnahme handele. Nach seiner Beobachtung werden die bislang verfügten Einschränken des öffentlichen Lebens weitgehend eingehalten.

Montag, 23.03.2020, 17:09 Uhr aktualisiert: 24.03.2020, 17:20 Uhr
Bürgermeister Wilhelm Möhrke.
Bürgermeister Wilhelm Möhrke. Foto: Michael Baar

„Bislang ist Lengerich noch glimpflich davongekommen“ sagt Bürgermeister Wilhelm Möhrke zur aktuellen Corona-Situation in der Stadt. Einen bestätigten Fall gebe es laut Mitteilung der Bezirksregierung. „Aber das ist nur eineMomentaufnahme. Wir müs­sen weiter abwarten, was passiert.“

Möhrke freut sich, dass die dringend notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bislang von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eingehalten worden seien. Er sei auch zuversichtlich, dass die in der aktuellen Verordnung vom 22. März verfügten weiteren Einschränkungen akzeptiert würden. „Das Thema Corona geht alle an. Alle können betroffen sein und alle können einen Beitrag dazu leisten, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen“, betont der Verwaltungschef.

Möglicherweise habe die große Akzeptanz der Vorsichtsmaßnahmen schon dazu beigetragen, dass „es uns in Lengerich noch einigermaßen gut geht“.

Von jetzt ab gelte das Kontaktverbot, erinnert Möhrke an die neuen Vorgaben. „Versammlungen mit mehr als zwei Menschen sind verboten, sofern es sich nicht um Familien oder um Mitglieder von „Wohngemeinschaften handelt.“

Die neuen Regeln würden unter anderem von den Mitarbeitern des Ordnungsamts überwacht „und natürlich von der Polizei.“

Möhrke mahnt die Menschen in Lengerich zur Besonnenheit. Eine Frau habe in der Verwaltung angerufen und sich beschwert, dass in einem Supermarkt nur eine Kasse geöffnet sei, an der es eine lange Schlange gebe. Das müsse doch vermieden werden.

Möhrke erinnert daran, dass aktuell auch in den Supermärkten eine vorbildliche Arbeit geleistet werde. „Da muss man auch mal Verständnis aufbringen, wenn etwas nicht so läuft, wie man es gerne hätte.“

Eine andere „sympathische Idee“ ist an den Bürgermeister herangetragen worden. Viele insbesondere kleine Einzelhandelsgeschäfte müssten aufgrund der aktuellen Vorschriften geschlossen bleiben. Und nur wenige davon verfügten über ein Online-Angebot. „Die freuen sich bestimmt, wenn man dort Gutscheine ordert. Das Prozedere dazu kann sicher auf telefonischem Wege vereinbart werden“.

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