Grünabfall-Annahmestelle ist seit Montag wieder geöffnet
Keine Staus bei der Anlieferung

Lengerich -

Rund 20 Tonnen Grünabfälle sind am ersten Öffnungstag der Grünabfall-Annahmestelle von Lengericher Bürgern angeliefert worden. Weniger, als von den Verantwortlichen der Firma Prezero erwartet worden war. Die Zufahrtsregelung mit geraden und ungeraden Endziffern am Kfz-Kennzeichen gilt noch bis Freitag.

Mittwoch, 22.04.2020, 06:13 Uhr aktualisiert: 22.04.2020, 17:12 Uhr
Auf dem Gelände der Firma Prezero werden seit Montag wieder private Grünabfälle Lengericher Bürger angenommen.
Auf dem Gelände der Firma Prezero werden seit Montag wieder private Grünabfälle Lengericher Bürger angenommen. Foto: Michael Baar

Lange Schlangen vor der Grünabfall-Annahme? Die gibt es am Dienstagmittag nicht, „hat es am Montag auch nicht gegeben“, sagt Arndt Kröner . Es sei eher ein kontinuierlicher Zustrom von Kunden gewesen, beschreibt der Abfallmanager der Firma Prezero am Hullmanns Damm das Geschehen.

Was er, ebenso wie Niederlassungsleiterin Sarah Greinert , auf die von der Stadt getroffene Zugangsregelung zurückführt. Am Montag, heute und am Freitag dürfen Kunden mit einer geraden Endziffer am Kfz-Kennzeichen auf das Gelände und ihre Grünabfälle anliefern. Am Dienstag und Donnerstag ist der Zugang den ungeraden Endziffern vorbehalten.

Mittwoch und Freitag ist Zufahrt für gerade Kennzeichen-Ziffern, Donnerstag für ungerade

Am Samstag, 25. April, ist die Grünabfall-Annahmestelle dann wieder ganz normal geöffnet, fast ganz normal. „Wir öffnen bereits um 7 Uhr“, weist Arndt Kröner auf eine Veränderung gegenüber einem „normalen“ Samstag hin. „Und es werden ausschließlich private Grünabfälle angenommen, gewerbliche Müllanlieferer werden abgewiesen“, erläutert Sarah Greinert die zweite Besonderheit an diesem Samstag.

Rund 20 Tonnen Grünabfälle sind am Montag angeliefert worden, schätzt der Abfallmanager. „Wir sind nicht in den Mengen ertrunken“, lacht er im Gespräch mit den WN. Und auch am Dienstag laufe die Anlieferung sehr gleichmäßig, ergänzt er mit etwas erhöhter Lautstärke, schließlich stehen sich die Gesprächspartner im Abstand von zwei Metern gegenüber.

Samstag werden nur private Grünabfälle angenommen.

Sarah Greinert, Niederlassungsleiterin

Den großen Andrang erwarten die beiden Wertstoff-Experten am Samstag. Deshalb auch die ausschließliche Öffnung für Grünabfälle. Weitere Besonderheit: Für Anlieferer kleinerer Grünabfallmengen wird eine gesonderte Annahmezone eingerichtet. Auch dann gilt, wie schon seit Montag, die Abstandsregelung. „Das haben die Kunden super umgesetzt“, freut sich Arndt Kröner.

Ob die Grünabfall-Annahme ab der nächsten Woche wieder im normalen Rhythmus (freitagnachmittags, samstagvormittags und montagnachmittags) laufen wird, „entscheidet sich heute im Gespräch mit dem Krisenstab“, erläutert Sarah Greinert.

Unverändert gilt in dieser Woche die Zufahrtsregelung zum Firmengelände am Hullmanns Damm 15. Privatanlieferer müssen über die Ringeler Straße in den Hullmanns Damm einfahren. Dort ist eine weitere Vorgabe des städtischen Krisenstabs zu sehen: Ein Sicherheitsdienst überwacht, dass alles seine Ordnung hat. „Die werden am Samstag vermutlich mehr zu tun haben“, schätzt der Abfallmanager.

Der Sicherheitsdienst wird am Samstag vermutlich mehr zu tun haben.

Arndt Kröner, Abfallmanager

Dass die angelieferten Mengen nicht überraschend groß sind, dafür hat er eine einfache Erklärung: „Es ist seit einiger Zeit sehr trocken, da wächst das Grün nicht so schnell.“ Über die Woche rechnet er mit einem Gesamtvolumen von rund 120 Tonnen Grünabfälle.

Wofür er überhaupt kein Verständnis hat, sind wilde Entsorger. „Schauen Sie mal am mittleren Windrad in Wechte, dort liegen Unmengen von Rasenschnitt.“ Und das sei sicherlich keine Ausnahme.

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