Diakonisches Werk öffnet Beratungsstellen wieder
Persönlicher Kontakt ist wichtig

Lengerich -

Das Diakonische Werk nimmt seine persönlichen Beratungsgespräche wieder auf - mit Abstand und Sicherheitsglas.

Sonntag, 24.05.2020, 20:15 Uhr aktualisiert: 25.05.2020, 18:44 Uhr
Sicherheitsscheiben trennen bei den Gesprächen Berater und Ratsuchende.
Sicherheitsscheiben trennen bei den Gesprächen Berater und Ratsuchende. Foto: Diakonisches Werk

In den Beratungsstellen des Diakonischen Werks an der Stettiner Straße 25 sind nach den Corona-Lockerungen wieder Beratungsgespräche möglich. „Wir freuen uns sehr, dass wir die persönlichen Beratungen wiederaufnehmen können“, sagt Inga Heilemann , Leiterin der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Das geschehe aber unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen, betont Ulla Voß-Joubert , Leiterin der Beratungsstelle Sucht. „Schließlich liegt uns die Gesundheit unserer Mitarbeitenden und Klienten besonders am Herzen.“

Termine werden im Vorfeld telefonisch vereinbart und zeitlich versetzt terminiert, damit ein erhöhtes Personenaufkommen und Wartezeiten vermieden werden. Dabei muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Zunächst werden maximal zwei Personen beraten. Inga Heilemann und Ulla Voß-Joubert weisen darauf hin, dass die Ratsuchenden an der Eingangstür abgeholt werden. Das Betreten des Beratungszentrums ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet. Während des Gesprächs kann der Mund-Nasen-Schutz abgesetzt werden.

„Zum Schutz aller Beteiligten sind die Sitzplätze durch eine Sicherheitsscheibe voneinander getrennt.

Saskia Münch (Flüchtlingsberatung)

„Zum Schutz aller Beteiligten sind die Sitzplätze durch eine Sicherheitsscheibe voneinander getrennt“, betonen Saskia Münch aus der Flüchtlingsberatung und Valentina Stelmach vom Jugendmigrationsdienst. Im Anschluss an das Gespräch werden Tisch, Stühle und Türgriffe desinfiziert.

Neben der Möglichkeit des persönlichen Gesprächs können weiterhin telefonische und an einigen Stellen Videoberatungen vereinbart werden. Das sei schon während der Zeit des Lockdowns gut angenommen worden. Trotzdem hätten die Berater und Klienten immer wieder gemerkt, wie wichtig der persönliche Kontakt und Austausch ist. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass die persönliche Beratung wieder möglich ist“, sind sich Heilemann, Voß-Joubert, Münch und Stelmach einig.

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