CDU-Team für die Kommunalwahlen steht
„Wir wollen Antworten liefern“

Lengerich -

Die CDU hat die Kandidatinnen und Kandidaten, die am 13. September bei der Kommunalwahl antreten, benannt. Jeder der 16 Wahlkreise wird besetzt, Ortsvereins-Vorsitzender Maik Wagner spricht von einer erfrischenden Mischung aus bewährten Kräften und neuen Gesichtern.

Dienstag, 02.06.2020, 17:47 Uhr aktualisiert: 02.06.2020, 17:52 Uhr
In der Gempt-Halle fand die Aufstellung der Kandidaten statt.
In der Gempt-Halle fand die Aufstellung der Kandidaten statt. Foto: CDU Lengerich

Nach vielen Gesprächen in den vergangenen Wochen und Tagen liegt das Ergebnis nun auf dem Tisch: Für jeden der 16 Wahlkreise in Lengerich schicken die Christdemokraten einen Kandidaten oder eine Kandidatin ins Rennen, wenn es im September um die neue Zusammensetzung des neuen Stadtrates geht.

Für den CDU-Ortsvorsitzenden Maik Wagner eine zentrale Bedingung dabei: „Die CDU ist offen für neue Ideen und Gesichter. Lengerich ist das Ziel, wir wollen Antworten liefern.“ Zum Auftakt der gut besuchten Mitgliederversammlung, die diesmal in der Gempt-Halle stattfand, begrüßte Wagner zunächst den Landratskandidaten Mathias Krümpel , ehe er die umfangreichen Formalia zur Aufstellung der Kandidatenlisten in Angriff nahm. Bei der Vorstellungsrunde der einzelnen Kandidaten wurde schnell deutlich, was Wagner mit „Antworten geben“ meint: das CDU-Team ist eine erfrischende Mischung aus bewährten Kräften und neuen Gesichtern. Handwerker, Selbstständige, Landwirt, Angestellte und Familienmenschen“. Sie sind in den sozialen Netzwerken der Stadt und im Vereinsleben fest verwurzelt, wollen „mit Herzblut Politik machen“, wie Elke Roggenland bei ihrer Vorstellung unterstrich.

Warum die Neuen für die CDU ins Rennen gehen? Darauf hat Petra Huwer eine schlüssige Antwort: „Ich möchte etwas für Lengerich bewegen. Das geht aber nur, wenn man auch etwas dafür tut.“

Die thematische Bandbreite der Kandidaten ist laut Pressemitteilung groß, sie reicht von der Schule und der Sozialpolitik über den Mittelstand und Lengerich als Wirtschaftsstandort mit schützenswerter Umwelt bis zur Landwirtschaft.

Antworten geben, das will auch Mathias Krümpel, der sich der Mitgliederversammlung als CDU-Kandidat für das Landratsamt vorstellte und dabei auf seine kommunalpolitische Erfahrung verwies. Nachdem er in seiner Heimat Wettringen das politische Laufen lernte, ist der bekennende Feuerwehrmann heute Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Rheine.

Der studierte Betriebswirt will nach eigener Aussage nicht nur an die Erfolgsgeschichte der CDU im Landratsamt anknüpfen. Er will im Kreis Steinfurt auch Weichen stellen. Für ihn stehe an erster Stelle die Familienpolitik. Familien bräuchten bezahlbaren Wohnraum und eine funktionierende Gesundheitsversorgung, sie bräuchten eine gute und verlässliche Betreuung für ihre Kinder, die es ermöglicht, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.

Die Kandidaten auf einen Blick

Mit Ralf Niggenaber (Wahlkreis 1), Klaus Reiher (WK 6), Marion Albermann (WK 7), Elke Roggenland (WK 8), Hartmut Grünagel (WK 12), Rolf Oslage (WK 14), Gerd Hasenkamp (WK 15) und Burkhard Schröer (WK 16) setzt die CDU Lengerich auf bekannte Gesichter und kommunalpolitische Erfahrung. Neu dabei sind Marcel Lammerskitten (WK 2), Sascha Ritzki (WK 3), Hagen Vogel (WK 4), Maik Wagner (WK 5), Jonas Wagner (WK 9), Petra Huwer (WK 10), Jessica Ritzki (WK 11) und Dominick Buller (WK 14). Petra Huwer tritt zudem als Kandidatin für den Kreistag des Kreises Steinfurt an, der ebenfalls im September neu gewählt wird.

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Außerdem möchte Krümpel die Arbeitsplätze im Kreis ausbauen, den Wirtschaftsstandort Kreis Steinfurt stärken und die Digitalisierung vorantreiben. Der Kreis Steinfurt, das wurde schnell klar, ist für Krümpel vor allem eins: eine lebenswerte Heimat, die es auch in den schwierigen Corona-Zeiten zu bewahren gilt.

Maik Wagner und die einstimmig gewählten CDU-Kandidaten freuen sich denn auch schon auf den Wahlkampf. „Wir sind gut aufgestellt, wir haben gute Kandidatinnen und Kandidaten. Wir haben Ideen und konkrete Vorschläge“, so Wagner abschließend.

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