Von-Bodelschwingh-Realschule
Positiver Blick in die Zukunft

Lengerich -

Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Realschule hat ihre Abschlussschüler entlassen – mit einer Verbeugung statt mit einem Handschlag.

Sonntag, 21.06.2020, 17:23 Uhr aktualisiert: 22.06.2020, 17:39 Uhr
Mit einer Verbeugung verabschiedete Andreas Paschen die Schüler.
Mit einer Verbeugung verabschiedete Andreas Paschen die Schüler. Foto: Christine Kiesler

Der Tag ihrer Entlassung ist ein ganz besonderer in ihrem Leben. Auch wenn in Corona-Zeiten eine normale Abschlussfeier nicht möglich ist, wollte die Friedrich-von-Bodelschwingh-Realschule ihren Schülerinnen und Schülern doch eine stilvolle Feier bieten – mit Abstand.

Anstelle eines Händedrucks hat Schulleiter Andreas Pasche am Freitag die Zehntklässler jeweils mit einer Verneigung verabschiedet. Sein Respekt und der des Lehrerkollegiums gilt den 71 Schülerinnen und Schülern, die die Oberschulreife erworben haben. Zusätzlich bekamen 35 von ihnen den Qualifikationsvermerk, der den Zugang zur gymnasialen Oberstufe ermöglicht.

Das Motto des Abschlussjahrgangs lautete „Quality Education No.20“ und war passend gewählt, heißt es in einem Bericht der Realschule.

Mit jeder Klasse wurde einzeln gefeiert, um den nötigen Abstand aufgrund der geltenden Corona-Hygienebestimmungen zu ermöglichen. Bei sonnigem Sommerwetter gruppierten sich die Abschlussschüler mit ihren Familien auf dem Schulhof.

In den Reden der Klassensprecher wurde zunächst die Enttäuschung darüber laut, dass es den geplanten Abschlussball nicht geben darf: „Wir haben gar nichts“, kritisierten sie.“ Dennoch stand bei ihnen ein positiver Blick in die Zukunft im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler betonten, dass jeder selbst seinen Teil leisten kann. Die Klassenlehrer gaben ihnen mit auf den Weg, dass mit der richtigen Einstellung vieles gelingen kann.

Nach der Zeugnisübergabe wurden unter großem Applaus aus jeder Klasse die Schülerinnen oder Schüler mit dem besten Notendurchschnitt geehrt. Einen Büchergutschein erhielten Larissa Kienast (1,17), Jan Büscher (1,57) und Alexander Berngard (1,77).

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