Pumptrack-Anlage an der Gesamtschule
Ab 13. Juli wird gebaut

Lengerich -

Die Genehmigungen liegen vor, der Auftrag ist vergeben, in der 29. Kalenderwoche soll mit dem Bau der Pumptrack-Anlage an der Margarethenstraße begonnen werden. Diese Nachricht verkündete Bürgermeister Wilhelm Möhrke am Ende der jüngsten Ratssitzung.

Dienstag, 30.06.2020, 17:50 Uhr aktualisiert: 01.07.2020, 17:24 Uhr
Zwischen Basketballfeld und Sporthalle an der Gesamtschule soll die Pumptrack-Anlage gebaut werden.
Zwischen Basketballfeld und Sporthalle an der Gesamtschule soll die Pumptrack-Anlage gebaut werden. Foto: Michael Baar

Die Pumptrackanlage an der Margarethenstraße ist in Reichweite. „In der 29. Kalenderwoche sollen die Arbeiten beginnen und in der 34. Kalenderwoche abgeschlossen werden“, sagt Bürgermeister Wilhelm Möhrke am späten Dienstagabend in der Ratssitzung. „Alle Genehmigungen liegen vor, der Auftrag ist vergeben.“

Acht Worte, die das Ende einer teils surrealen Diskussion in Aussicht stellen. Seit knapp zehn Jahren haben Skater in Lengerich keine Heimat mehr. Da ist die 1997 dank Sach- und Geldspenden für 60 000 D-Mark auf dem Parkplatz der LWL-Klinik errichtete Skateanlage abgebaut und im Baubetriebshof eingemottet worden.

Der erste Skaterpark wurde eingemottet

Anfang der 2010er-Jahre schließen sich Jugendliche Skater zu einer Initiative zusammen. Sie wünschen sich eine neue Skateanlage. Verschiedene Standorte werden diskutiert, schließlich läuft es per Ratsbeschluss auf den Platz hinter der Feuerwache hinaus. Diese Entscheidung steht mehrere Jahre – aber es tut sich nichts.

Vor zwei Jahren dann der Beschluss, die Skateanlage in Form einer Pumptrack zwischen Basketballfeld und Sporthalle an der Gesamtschule zu errichten. Weil sich die Sache so lange hingezogen hat, soll umgehend für 50 000 Euro ein Provisorium errichtet werden. Auch daraus wird nichts.

Kommentar

Jetzt wirklich?So mancher Skater wird sich verwundert fragen: Jetzt soll es losgehen mit dem Bau einer Pumptrack-Anlage? Zu lange hat sich nichts getan, wurde am – ungeeigneten – Standort hinter der Feuerwache festgehalten. Versprechungen nach einer provisorischen Zwischenlösung entpuppten sich als leere Worte. Mancher Skater, der sich vor Jahren engagiert hat, wird sein Brett inzwischen aufs Altenteil geschoben haben.

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Ab dem 13. Juli soll es jetzt losgehen, kurz nach den Sommerferien die Pumptrack-Anlage fertiggestellt sein. Mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm.

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