Wartezeiten in der Stadtverwaltung
Ohne Termin geht nix

Lengerich -

Bis zu 14Tage warten, bis man sein Anliegen in der Stadtverwaltung vortragen kann? Dieser Hinweis stand lange auf der Internetseite der Verwaltung. Die WN wollten wissen, woran das liege – und erfuhren, dass diese Information längst überholt sei und umgehend aus dem Online-Auftritt entfernt werde.

Dienstag, 30.06.2020, 17:50 Uhr aktualisiert: 01.07.2020, 17:24 Uhr
Die Zeit des langen Wartens sei vorbei, so die Verwaltung
Die Zeit des langen Wartens sei vorbei, so die Verwaltung Foto: mzb

Nicht ganz auf dem aktuellen Stand ist in den vergangenen Tagen die Homepage der Stadt Lengerich gewesen. Der Hinweis, dass die Verwaltung „für den Publikumsverkehr weiterhin grundsätzlich geschlossen“ ist und Anliegen beziehungsweise Termine telefonisch zu besprechen sind, war mit dem Zusatz versehen, dass es dabei bis zu 14 Tage dauern könnte, ehe Bürger vor Ort vorsprechen könnten. Das, so Ludger Dierkes , entspreche bereits seit Längerem nicht mehr dem Stand der Dinge.

Der Fachdienstleiter Zentrale Dienste erklärte am Dienstag weiter, der entsprechende Passus sei nach einer entsprechenden Presseanfrage der WN entfernt worden. Betroffen habe die Wartezeit-Phase seinerzeit vor allem das Bürgerbüro. Dort sei die Phase nach der Schließung „sehr intensiv“ gewesen. Es habe einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand gegeben, beispielsweise durch höheren Aufwand bei Telefonaten und dadurch, dass Kollegen Bürger zu den Terminen an der Zentrale abholten.

Mittlerweile gehe es bei der Terminvergabe aber „recht zügig“. Spätestens nach zwei, drei Tagen könnten Bürger in die Verwaltung kommen. Wenn es eilig sei – etwa wenn für eine Reise Ausweispapiere benötigt werden –, „tun die Kollegen ihr Möglichstes, dass es schnell geht“.

Alles in allem zieht Dierkes ein positives Zwischenfazit. Die meisten Besucher würden sich „vorbildlich“ an die geltenden Hygieneregeln im Haus halten. Allerdings komme es auch immer wieder einmal vor, dass Bürger angesichts der Einschränkungen an der Zentrale „ihren Frust loswerden“ und ihr Anliegen „vor der Glasscheibe klären“ wollen.

Der Fachdienstleiter appelliert deshalb an jeden, der in der Verwaltung etwas zu regeln hat, vorher dort anzurufen und gegebenenfalls einen Termin zu vereinbaren. Erst dann mache es Sinn, zur Tecklenburger Straße 2 zu kommen.

Näheres zu den geltenden Corona-Regeln in der Stadtverwaltung finden sich unter www.lengerich.de.

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