Erfahrungsaustausch Windmöller & Hölscher und Kreisverwaltung
Großer Schub für die Digitalisierung

Lengerich -

Zu einem Erfahrungsaustausch über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Unternehmen ist der kommissarische Landrat Dr. Martin Sommer jetzt beim Unternehmen Windmöller & Hölscher gewesen.

Dienstag, 07.07.2020, 16:07 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 17:26 Uhr
Dr. Martin Sommer (rechts), kommissarischer Landrat des Kreises Steinfurt, und Dr. Jürgen Vutz, Vorstandsvorsitzender von Windmöller & Hölscher, beim Gang durchs Unternehmen.
Dr. Martin Sommer (rechts), kommissarischer Landrat des Kreises Steinfurt, und Dr. Jürgen Vutz, Vorstandsvorsitzender von Windmöller & Hölscher, beim Gang durchs Unternehmen. Foto: Kreis Steinfurt

Der kommissarische Landrat Dr. Martin Sommer hat sich jetzt beim Lengericher Unternehmen Windmöller & Hölscher mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Vutz über die geschäftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie ausgetauscht. Im Zuge des Masterplans Corona sucht der Kreis Steinfurt nach eigenen Angaben zurzeit den Austausch mit verschiedenen Akteuren aus dem Kreisgebiet, um möglichst zielgenau auf die Folgen der Pandemie reagieren zu können. 

Jürgen Vutz berichtete unter anderem von einer digitalen Messe, die W & H kürzlich durchgeführt hatte. Das international agierende Unternehmen hatte so eine alternative Möglichkeit geschaffen, seine neuen Produkte vorzustellen (WN berichteten). „Windmöller & Hölscher ist ein gutes Beispiel dafür, wie innovativ viele Unternehmen im Kreis Steinfurt mit der Krise umgehen. Auch in der Kreisverwaltung haben wir die neuen Herausforderungen genutzt, um unsere Digitalisierungsstrategie weiter voranzutreiben“, erklärte Martin Sommer.

Mit Blick auf den immensen Bedeutungszuwachs von Video-Konferenzen in den vergangenen Wochen prognostizierte Jürgen Vutz für sein Unternehmen, dass auch nach der Krise vermehrt Meetings digital stattfinden werden. Dennoch sei der FMO und damit eine gute Anbindung ein entscheidender Standortfaktor für das Familienunternehmen, da der persönliche Kontakt mit internationalen Partnern nicht in Gänze durch digitale Formate ersetzt werden könne. 

Der Krisenstab des Kreises hatte das Lengericher Unternehmen während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie als „systemrelevant“ eingestuft, weil es Maschinen entwickelt, die unter anderem in der Herstellung von Verpackungen für Lebensmittel, Haushaltswaren und Medizinprodukte eingesetzt werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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