Hotel-Restaurant Zur Mühle
Zeit des totalen Stillstands für die Modernisierung genutzt

Lengerich -

Den Stillstand während der Corona-Pandemie haben Dennis und Peter Gödert genutzt, um möglichst viele Arbeiten im Hotel-Restaurant Zur Mühle zu forcieren und zunächst nicht geplante Maßnahmen auch noch anzupacken.

Mittwoch, 15.07.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 18:07 Uhr
Dennis und Peter Gödert an der neu gestalteten Veranda. Bei schlechtem Wetter lassen sich Dach und Fenster schließen.
Dennis und Peter Gödert an der neu gestalteten Veranda. Bei schlechtem Wetter lassen sich Dach und Fenster schließen. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Die massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kamen natürlich auch Dennis und Peter Gödert nicht zu pass. Aber wenn schon über längere Zeit ins Hotel-Restaurant Zur Mühle keine Gäste kommen können, dann sollte diese Zeit nicht zum totalen Stillstand führen, sondern so gut wie möglich genutzt werden. Da waren sich der Großvater als Betreiber und der Enkel, der den laufenden Betrieb leitet, einig.

Und da im Haus an der Tecklenburger Straße ohnehin seit Längerem erweitert und modernisiert wird, nahm man die Zwangspause zum Anlass, möglichst viele Arbeiten zu forcieren und zunächst gar nicht geplante auch noch anzupacken. Im Fokus stand dabei der Restaurant-Bereich, sagen die Göderts und begründen die Strategie mit ihrer Erwartung, dass der Hotelbetrieb Corona-bedingt noch einige Zeit nicht wieder auf dem alten Niveau sein wird, während die Lust aufs Essengehen durchaus bereits wieder spürbar sei.

So verfügt die Mühle nun über eine Veranda mit rund 30 Plätzen, auf der bei gutem Wetter Dach und Fenster geöffnet sind und bei schlechteren Bedingungen für gemütlich-warme Atmosphäre gesorgt werden kann. An der Ostfassade laufen aktuell noch Maler- und Dämmarbeiten; im Inneren wurden durch das Entfernen einer Wand aus zwei Räumen einer, der nun noch neu gestaltet wird. Und um das Mitarbeiter-Team trotz Corona nicht beschäftigungslos zu lassen, habe man auch selbst zu Pinsel und Farbeimer gegriffen, erzählt Dennis Gödert.

Die Hoffnung, dass die benötigten Handwerker während dieser Phase einfacher zu bekommen seien als zu normalen Zeiten, habe sich allerdings nicht erfüllt. So oder so: Abgeschlossen sind alle Projekte, die anstehen, noch nicht. Für drei neue Zimmer, darunter eine Suite, sollen in Kürze die Fenster kommen. Mit deren Fertigstellung habe man es aber momentan nicht sehr eilig, stellt Peter Gödert offen fest. Sein Enkel Dennis ergänzt, dass das Mehr an Übernachtungskapazitäten momentan einfach noch nicht gefragt sei.

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