Die Gruppe „Musik for the kitchen“ gastiert im Soundgärtchen
Überraschende Interpretationen

Lengerich -

„Rock am Rathaus“ fällt in diesem Jahr in Lengerich bekanntermaßen aus. Doch für all jene, die Musik open air auch in Corona-Zeiten genießen wollen, gibt es eine Alternative: das Soundgärtchen. Dort fand jetzt ein Konzert mit der Gruppe „Musik fpr the kitchen“ statt.

Donnerstag, 23.07.2020, 16:24 Uhr
Im Soundgärtchen erlebten rund 90 Besucher beim Konzert des Quartetts „Musik for the kitchen“ eine kunterbunte Reise quer durch die Musikgeschichte.
Im Soundgärtchen erlebten rund 90 Besucher beim Konzert des Quartetts „Musik for the kitchen“ eine kunterbunte Reise quer durch die Musikgeschichte. Foto: Soundgärtchen

Der eine mag Schlager, der andere Jazz, ein Dritter Rock oder Hiphop – aber alle mögen „Musik for the kitchen“. Auf diese einfache Formel lässt sich der jüngste Konzertabend im Wühlmaus Soundgärtchen bringen: Aus dem Ruhrgebiet angereist, begeisterten nach Angaben der Veranstalter die vier Musiker das bunt gemischte Publikum mit einem Mix aus Coverversionen quer durch die Musikgeschichte.

Wenn ältere Damen zu den Klängen von „Killing in the name“ – im Original eine Mischung aus Metal, Hip-Hop und Punk der „Band Rage Against The Maschine“ – vergnüglich mit den Füßen wippen und echte Hardrockfans, von einer Balkanballade berührt, ein Herz aus Händen formen, dann darf man ziemlich sicher sein: „Musik for the kitchen“ bringen ihr Talent für überraschende Song-Interpretationen zu Gehör.

Mit Kontrabass, akustischer Gitarre, Schlagzeug, Akkordeon und Gesang präsentierten die Musiker bestens gelaunt ihre eigenen Versionen von Rock-, Pop- und Punkklassikern: geswingt, verjazzt, mit einer Prise Folklore, Reggae, Klezmer und Tango gewürzt.

Zum krönenden Abschluss gab es noch ein kleines Wunschkonzert. Den Blues-Brother-Klassiker „Everybody needs somebody to love“ kombinierte die Band auf Zuruf der Zuschauer mit Hits wie „Highway to hell“, „Ghostbusters“, „Morning has broken“ und „1000 Mal berührt“. Das klingt abenteuerlich – und das war es laut Pressemitteilung auch.

Musik vereint, und so wippten, schunkelten und klatschten rund 90 Besucher im Alter zwischen zwölf und über 75 Jahren durch einen unterhaltsamen Abend, bis es nach weit über zwei Stunden Programm gut gelaunt und beschwingt auf den Heimweg ging.

Nächste Gelegenheit, die Atmosphäre im Soundgärtchen, Bahnhofstraße 28, zu erleben, bietet sich am Samstag, 1. August, ab 19.30 Uhr. Der Auftritt des belgischen Bluesmusikers Fernant Zeste verspricht sommerliche Entspannung pur. Der Eintritt ist – wie immer im Soundgärtchen – frei, es gibt eine Hutsammlung für den Künstler.

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