Ein Bürgermeister-Kandidat und vier Parteien treten an
Ab 24. August ist das Briefwahlbüro geöffnet

Lengerich -

Reibungslos haben die Kandidatenlisten der vier im Stadtrat vertretenen Parteien den Wahlausschuss passiert. Damit werden SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP am 13. September um die Stimmen ringen. Einziger Kandidat fürs Bürgermeisteramt ist Amtsinhaber Wilhelm Möhrke.

Mittwoch, 05.08.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 18:08 Uhr
Die Lengericher Stadtverwaltung.
Die Lengericher Stadtverwaltung. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Rein formell steht dem Urnengang bei der Kommunalwahl am 13. September nichts mehr im Weg. Der Wahlausschuss hat am Dienstagabend die für die Bürgermeisterwahl und die Wahl zum Stadtrat eingereichten Wahlvorschläge geprüft. Beanstandungen gab es keine.

Damit ist offiziell, dass Bürgermeister Wilhelm Möhrke der einzige Bewerber um die Spitzenposition in der Stadtverwaltung ist. Er hat sich aus dem Amt heraus als Kandidat beworben – ein durchaus üblicher Vorgang. Am Mittwoch, 8. Juli, um 9.15 Uhr hatte er die erforderlichen Unterlagen beim Wahlleiter Frank Lammert eingereicht. Für seine Wiederwahl benötigt Wilhelm Möhrke die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Zu dem Zeitpunkt hatten schon drei der vier im Stadtrat vertretenen Parteien ihre Kandidatenlisten – Direktbewerber in den Wahlbezirken und Reserveliste – beim Wahlleiter eingereicht. Den Anfang hatte die größte Fraktion im Rat gemacht. Am 16. Juni um 11 Uhr legte die SPD die erforderlichen Unterlagen vor. Drei Tage später, ebenfalls um 11 Uhr, wurden die entsprechenden Formulare des Bündnis 90/ Die Grünen eingereicht. Am 24. Juni um 11.15 Uhr legte die CDU ihre Wahlunterlagen vor, am 15. Juli um 10.05 Uhr folgte mit der FDP die vierte im derzeitigen Stadtrat vertretene Fraktion. „Mängel wurden keine festgestellt“, verkündete der stellvertretende Wahlleiter Ludger Dierkes am Dienstagabend.

Die Wahlbenachrichtigungen werden ab 12. August von der Stadtverwaltung versandt. Voraussichtlich ab 24. August wird das Briefwahllokal in der Stadtverwaltung seine Arbeit aufnehmen. Entsprechende Anträge können ab 17. August auf der Internetseite der Stadt (www.lengerich.de) heruntergeladen werden, informierte Niklas Schulte. Selbstverständlich sei es auch möglich, im Briefwahllokal seine Stimmen abzugeben.

Der Mitarbeiter des Bürgermeisterbüros wies zudem darauf hin, dass sich bei den Wahllokalen Änderungen ergeben haben. So stehen beispielsweise das Altenzentrum Haus Widum und das Seniorenzentrum Gempt wegen der Corona-Pandemie nicht zur Verfügung. Als Ersatz in unmittelbarer räumlicher Nähe wird die Gempt-Halle für den Urnengang in diesen beiden Wahlbezirken genutzt.

„Wir können gut arbeiten“, stellte Niklas Schulte mit Blick auf die Zahl der ehrenamtlichen Wahlhelfer fest. Ein entsprechender Aufruf der Verwaltung habe „gute Resonanz“ gefunden. Gleichwohl könne der eine oder andere freiwillige Helfer noch eingesetzt werden. Interessenten sollten sich in der Verwaltung (Jessic Cermann,  0 54 81/33-424) melden.

Für die Wahlen zum Bürgermeister und zum Stadtrat werden Stimmzettel im DIN A5-Format verwendet. In Grün für den Rat, in Weiß für den Bürgermeister. Die entsprechenden Stimmzettel der am selben Tag stattfindenden Kreistags- und Landratswahl haben die Farben Rot beziehungsweise Gelb.

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