Freibad-Besuch: Was Gäste am Hitzewochenende erwartet
Auf Wartezeiten einstellen

Lengerich/Tecklenburg -

Baden in Corona-Zeiten – bislang sind es vergleichsweise wenige Menschen, die in Lengerich und Tecklenburg in die Freibäder kommen. Das könnte sich nun bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke ändern. Besucher sollten indes einiges beachten.

Donnerstag, 06.08.2020, 18:08 Uhr
Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: Abstand halten spielte da im Freibad noch keine entscheidende Rolle.
Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: Abstand halten spielte da im Freibad noch keine entscheidende Rolle. Foto: BWG

Bislang sei es „ruhig, zu ruhig“ gewesen, sagt Meik Runde über die Freibadsaison 2020. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass sich das am Wochenende ändert. Schon am Donnerstag konstatierte der Badleiter am Morgen einen verstärkten Besucherandrang. Und behalten die Meteorologen recht, dann dürften die Temperaturen von weit über 30 Grad am Wochenende wohl dafür sorgen, dass auch von denen, die in den vergangenen Wochen noch nicht die Möglichkeit genutzt haben, sich beim Schwimmen und Planschen in den Becken abzukühlen, dies nun einige nachholen werden. Wegen der Corona-Pandemie müssen sich die Besucher allerdings auf ein paar Besonderheiten einstellen.

Anders als in vielen anderen Schwimmbädern ist eine Online-Anmeldung bei der Bäder- und Wasser GmbH nicht erforderlich. Die Besucher können einfach zur Kasse gehen, zahlen ihren Eintritt und geben ihre persönlichen Daten sowie Ein- und Ausgangszeit an. „Dafür, dass es so unkompliziert ist, haben wir von den Leuten viel Lob bekommen“, berichtet Meik Runde. Er hat für die Bäder in Lengerich und Tecklenburg die Verantwortung. Während es am Standort In den Rietbroken aufgrund der eher niedrigen Gästezahlen bislang ohne zeitliche Beschränkungen funktionierte, wurde das Badevergnügen an der Adresse Handal 51 schon mehrfach auf drei Stunden beschränkt. Dafür gebe es ein festes System, so der Badleiter, der ankündigt, dass in Tecklenburg diese Regelung sicher auch am Wochenende zum Tragen komme werde. Ob es erstmals auch in Lengerich Anwendung finde, müsse kurzfristig entschieden werden. So oder so, die Gäste sollten sich an der Kasse auf Wartezeiten einstellen, rät Runde.

Wer drin ist, muss in allen geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, das gilt in Lengerich beispielsweise auch für die Umkleidekabinen. Die Zahl der Besucher, die zeitgleich auf dem Gelände sein dürfen ist auf 260 begrenzt. In Tecklenburg sind es 380. In die beiden Becken dürfen in Lengerich 55 beziehungsweise 48 Personen, in Tecklenburg jeweils 80. Das werde von der Aufsicht überwacht, erklärt Meik Runde. Beim Babybecken seien hingegen die Eltern aufgefordert, darauf zu achten, dass die Abstandsregeln eingehalten werden.

Alles in allem habe sich dieses Konzept bewährt. Die Vorgaben würden von der großen Mehrheit eingehalten und es gebe dafür das nötige Verständnis. Gerade für die BWG-Teams wäre es sicher schön, wenn es dabei auch an den heißen Tagen bleibt.

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