Stadtsparkasse stellt Nachfolger von Achim Glörfeld vor
„Ich trete in große Fußstapfen“

Lengerich -

Nach 35 Jahren Vorstandstätigkeit verlässt Achim Glörfeld am 28. Februar 2021 die Stadtsparkasse Lengerich, um in den Ruhestand zu gehen. Nun hat das örtliche Geldinstitut seinen Nachfolger vorgestellt.

Donnerstag, 03.09.2020, 17:55 Uhr
Timo Schulte-Renger (2. von rechts) kommt als Nachfolger von Achim Glörfeld (2. von links) am 1. März 2021 zur Stadtsparkasse Lengerich. Er bildet dann mit Max Mews (links) den Vorstand. Für den Verwaltungsrat war Bürgermeister Wilhelm Möhrke bei der Vorstellung Schulte-Rengers dabei.
Timo Schulte-Renger (2. von rechts) kommt als Nachfolger von Achim Glörfeld (2. von links) am 1. März 2021 zur Stadtsparkasse Lengerich. Er bildet dann mit Max Mews (links) den Vorstand. Für den Verwaltungsrat war Bürgermeister Wilhelm Möhrke bei der Vorstellung Schulte-Rengers dabei. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Bei der Stadtsparkasse Lengerich endet am 28. Februar kommenden Jahres eine Ära: Nach 35 Jahren im Vorstand verlässt Achim Glörfeld das heimische Geldinstitut und geht in den Ruhestand. Am Donnerstag wurde sein Nachfolger vorgestellt. Timo Schulte-Renger kommt von der Volksbank Greven an den Teuto.

„Ich trete in große Fußstapfen“, sagte der 43-Jährige mit Blick auf seinen Vorgänger, den er ab dem 1. März 2021 beerbt. Der Sparkassen-Verwaltungsrat hatte sich zuvor nach Angaben von Bürgermeister Wilhelm Möhrke einstimmig auf Schulte-Renger als neuen Mann im Zweier-Vorstandsteam verständigt. Den Vorsitz im Vorstand wird für die kommenden zwei Jahre Max Mews von Glörfeld übernehmen, danach, so die drei Banker, sei die Perspektive, dass Schulte-Renger auch diesen Posten übernimmt. Mews, ebenfalls seit Langem bei der Stadtsparkasse, ist 63.

Schulte-Renger setzte sich gegen mehr als 20 Mitwettbewerber durch. Von Glörfeld, Mews und Möhrke wurde er hoch gelobt: Er sei die „genau passende Person“, „mehr als eine gute Wahl“, wisse, „wie wir hier ticken“, und bringe „reichlich Qualifikation“ mit.

Der künftige Vorstand sagte, für Banken sei die momentane Phase, „die Zeit mit den größten Herausforderungen“ seitdem er in dem Beruf ist. Corona-Pandemie, seit Jahren andauernde Niedrigzinsphase, Digitalisierung, regulatorische Auflagen der EU und ein verändertes Kundenverhalten gehören seinen Worte zufolge an die Spitze einer langen Liste von Aufgaben, die die Branche zu bewältigen habe. Die Nähe zum Kunden bezeichnet Schulte-Renger als wesentlichen Faktor für seine Arbeit. „Ein Pfund“, so Achim Glörfeld, „mit dem wir wuchern können“. Die Banker stellten in diesem Zusammenhang weiter fest, dass ihre Klientel mittlerweile bei den Leistungen eines Geldinstitutes weniger auf den Cent bei den Kosten schaue als noch vor Jahren. Dafür seien Vertrauen, Ehrlichkeit oder auch nachhaltige Produkte bei der Geldanlage wesentlich wichtiger geworden.

Schulte-Renger kündigte an, sich wie Glörfeld und Mews ehrenamtlich in Lengerich engagieren zu wollen. Allerdings stehe ab dem 1. März zunächst einmal die Arbeit in der Stadtsparkasse im Fokus. Zudem wolle er sich zunächst ein Bild von der Stadt, deren Vereinen und Institutionen machen, bevor die Entscheidung, wie und wo er sich außerhalb seines Berufes einbringe.

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