Pflaster für die Fußgängerzone
Drei Muster liegen zur Ansicht aus

Lengerich -

Im Rahmen des innerstädtischen Entwicklungskonzepts (Isek) wird die Fußgängerzone umgestaltet. Am Wapakonetaplatz liegen drei Muster-Pflasterungen die einen Einblick vermitteln, wie sie das Areal künftig am Boden präsentieren wird.

Dienstag, 29.09.2020, 19:59 Uhr aktualisiert: 30.09.2020, 16:54 Uhr
Auf dem Wapakonetaplatz liegen die drei Muster für die künftige Gestaltung der Fußgängerzone. Im Vordergrund ist jeweils der Reinverbund für die Straßen, darüber der ungerichtete Pflasterverband für die Gestaltung der Plätze zu sehen.
Auf dem Wapakonetaplatz liegen die drei Muster für die künftige Gestaltung der Fußgängerzone. Im Vordergrund ist jeweils der Reinverbund für die Straßen, darüber der ungerichtete Pflasterverband für die Gestaltung der Plätze zu sehen. Foto: Erhard Kurlemann

Wer schon mal sehen möchte, wie künftig der Bodenbelag in der Fußgängerzone aussehen könnte, sollte sich auf den Weg zum Wapakonetaplatz machen. Dort liegen, direkt am Dyckerhoff-Brunnen, drei Muster, aus denen das künftige Pflaster ausgewählt werden soll.

„Es sind Betonsteine mit einem grausandigen Grundton und den Farb-Nuancen dunkel, mittel, hell“, beschreibt Frank Lammert , was am Ende der Fußgängerzone als Muster ausgelegt worden ist. Die drei Felder unterscheiden sich ebenfalls in ihren Grundtönen. Diese Differenzen lassen sich einfach auch als dunkel, mittel, hell einordnen, erläutert der Beigeordnete im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Die Art der Verlegung gibt ebenfalls schon einen Hinweis darauf, wie sich die Fußgängerzone künftig dem Nutzer präsentieren wird. „Der Reinverbund ist für die Straßenverläufe vorgesehen, der ungerichtete Pflasterverband für die Plätze“, erläutert Frank Lammert. Die Entscheidung, welcher Grauton für die Umgestaltung genommen wird, trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 6. Oktober.

Die Umgestaltung der Fußgängerzone wird in zwei Abschnitten erfolgen. Zunächst vom Wapakonetaplatz bis zum Rathausplatz. Daran schließt die Weiterführung bis zum Bodelschwinghplatz an. Insgesamt, so rechnet der Beigeordnete vor, werden rund 9000 Quadratmeter Fläche mit Pflastersteinen ausgelegt.

Wer nach dem Betrachten der Muster einen Favoriten ausgemacht hat, kann seine Entscheidung der Verwaltung und den Ratsfraktionen mitteilen. Vielleicht schält sich ja so eine Variante heraus, die stark bevorzugt wird.

Im Abschnitt der Fußgängerzone zwischen Wapakonetaplatz und Rathausplatz beginnt der Wasserversorgungsverband in diesen Tagen damit, eine neue Leitung zu verlegen. In die dafür vorgesehene Trasse sollen auch alle anderen Versorgungsleitung verlegt werden. Für Fußgänger und Fahrradfahrer bleibt die Fußgängerzone passierbar. Lediglich beim Lieferverkehr könne es vor­übergehend zu Einschränkungen kommen, erklärt Holger Lange, Fachdienstleiter Straßenbau in der Stadtverwaltung, auf Nachfrage der WN. Nach Abschluss der Arbeiten werde die Fahrbahn provisorisch wieder hergerichtet, ehe im Frühjahr mit dem endgültigen Ausbau begonnen werde.

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