Stadt nimmt in Statistik Spitzenplatz ein
Jeder zweite Grundschüler mit Zuwanderungsgeschichte

Mittwoch, 14.10.2020, 16:40 Uhr aktualisiert: 18.10.2020, 16:01 Uhr
Kinder, die im Ausland geboren worden sind oder deren Eltern aus dem Ausland kommen, gibt es in Lengerich vergleichsweise viele.
Kinder, die im Ausland geboren worden sind oder deren Eltern aus dem Ausland kommen, gibt es in Lengerich vergleichsweise viele. Foto: dpa

Als Personen mit Zuwanderungsgeschichte gelten laut IT-NRW in der Statistik Schüler, die im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind, Schüler, von denen mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und Schüler, in deren Familie im Alltag nicht Deutsch gesprochen wird.

Weiter geht aus der Auswertung hervor, dass der Anteil dieser Kinder und Jugendlichen an den Lengericher Schulen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist. 2016/17 lag er bei 36,6 Prozent, 2017/18 bei 40 Prozent und 2018/19 dann bei 42,2 Prozent.

An den vier Grundschulen in Lengerich hat bereits mehr als jedes zweite Kind (55 Prozent, 425 von 775) eine Zuwanderungsgeschichte. An der Gesamtschule sind es 50,1 Prozent, an den beiden Realschulen 43,5 Prozent, am Gymnasium 36,4 Prozent und an Förderschulen 16,8 Prozent.

In den Nachbarkommunen liegen die Zahlen wesentlich niedriger. Für Ladbergen kommen die Statistiker auf 24 Prozent Kinder mit Zuwanderungsgeschichte, in Lienen sind es 24,3 Prozent und in Tecklenburg 27,5 Prozent.

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